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Elektromobilität Gebr. Dünser Trimmis

Als langjähriger Mitarbeiter möchte ich mich zum Artikel «Busbetrieb Dünser wirft das Handtuch» in der «Südostschweiz» vom 3. September ebenfalls äussern.
Ich war von 2011 bis zu meiner Pensionierung im Mai 2025 bei der Dünser Bus und davor vier Jahre beim Regiebetrieb in Chur als Fahrer angestellt. Ich darf auf schöne Jahre bei Postauto und vor allem bei der Dünser Bus GmbH zurückblicken. Aber was seit der Einführung der Elektromobilität abgegangen ist, war nicht mehr schön.
Als Fahrer war man am Morgen vor Dienstantritt schon nervös. Denn man war nie sicher, ob der eingeteilte Bus genügend oder überhaupt mit Energie versorgt war. Auch die Zwischenladungen funktionierten nicht immer und die Fahrzeuge mussten immer wieder mit Dieselbussen ersetzt werden.
Vonseiten des Energieversorgers Repower und vonseiten ABB, dem Bertreiber der Ladestationen, wurde eine 24/7 Überwachung und Serviceleistung versprochen, was aber nie eingehalten wurde. So wurden wir und auch unser Arbeitgeber, Dünser Bus, mit den Problemen immer wieder im Stich gelassen. Wenn ein E-Bus während des Betriebs stehen blieb, ging es auch längere Zeit, bis ein Fahrzeug wieder einsatzfähig war.
Als Busfahrer möchte man, eine möglichst gute Dienstleistung für die Kundschaft bieten. Aber mit einer Technologie, welche noch nicht funktioniert, ist dies kaum möglich und somit ist vielfach der Fahrer der erste, welcher den begreiflichen Unmut der Fahrgäste mitbekommt.
Einige Fahrer klagten auch über Kopfschmerzen, wenn sie längere Zeit mit einem E-Bus fahren mussten. Die Ursache könnte meiner Meinung nach der Elektrosmog sein.
Mein Fazit: Ich hatte schöne Jahre bei Postauto aber das, was in den letzten Jahren bei Postauto abgegangen ist, war nicht mehr schön und als Fahrer verliert man so die Freude am Beruf.

Marco Cipriani
08.09.25 - 18:43 Uhr
Leserbrief
Ort:
Zizers
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