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Stadtpräsidium in Chur

Liebe Churer*innen

Noch eine Woche, dann ist es entschieden! Entweder kommt Herr Degiacomi zum Stadtpräsidium oder Herrn Meuli. Meine Meinung ist ganz klar: Herr Hans Martin Meuli soll Stadtpräsident werden und diese Position soll in bürgerlicher Hand bleiben. Punkt! Warum? Ich will ganz einfach daran erinnern, dass die Finanzen von Chur, in den letzten Jahren, mit Herrn Marti als Stadtpräsident, sich haben sehen lassen! Bei einen Stadtpräsidium in linken Hand, da würde sich, peaux a peaux, dass ganze ändern. Wo würde das Geld hinfliessen, wenn Herrn Degiacomi gewählt würde? (Nicht vergessen, es gibt noch zwei andere Stadträte, also braucht man eine konkordanz und ein Diskurs für gewisse Entscheidungen) Das Geld würde in viele kleine unnötigen Sachen fliessen und nicht dem Bürger von Chur zugute kommen: z.B.: Der Konsumraum würde noch mehr Geld bekommen, das Big Air würde noch länger Stattfinden mit Zuschüsse aus der Kasse von Chur und klar ist auch, auch wenn ich es nicht so schlimm finden würde, Chur würde ein wenig Grüner werden aber nicht zu schnell zu Grün. Ich hoffe inständig, dass die Churer Bevölkerung, so gescheit ist und Herrn Hans Martin Meuli wählt. Da ist jeder und jede sicher, dass die Finanzen im Griff bleiben, die Spendierhose nicht einfach so angezogen wird und das der Weg von Chur, in etwa so gleich bleibt! Eine kleine Mahnung zuletzt: früh oder später, wird auch Chur die Steuern steigern dürfen/müssen. Wollt Ihr es in den nächsten 2-3 Jahren dank Herrn Degiacomi oder lassen wir Herrn Meuli arbeiten und er macht es womöglich so gut wie Herrn Marti? Also wählt Herrn Hans Martin Meuli, ich werde dies tun. Over and out

Paolo Passerini
23.06.24 - 23:42 Uhr
Leserbrief
Ort:
Chur
Zum Artikel:
Kontinuität oder Vision? Chur wählt einen neuen Stadtpräsidenten, Südostschweiz, 20 Juni 2024
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Dass es mit den Stadtfinanzen gut stehen soll, ist eine ungerechtfertigte Behauptung. Seit November 2022 ist es klar, dass in Chur Grossprojekte auf der Kippe stehen, weil sich die Stadt zu viel vorgenommen hat; selbst wenn der Gemeinderat finanziellen Spielraum schaffen sollte, würden einzelne Vorhaben wegfallen. Im Juni 2023 hiess es dann, dass die Uffa-Bahn neu mit Kosten von 35 statt 24.4 Millionen Franken zu rechnen hat. Andere Grossprojekte werden sicher auch teuer als geplant. Wir werden uns noch mehr verschulden müssen. Aber der Gemeinderat hat alles abgesegnet, bevor es dem Volk vorgelegt wurde. Man hat sich einfach auf «Finanzexperten» wie Herr Marti und Meuli verlassen.
Mit der Fusion mit Gemeinden mit Steilgebieten werden hohe Kosten verursacht durch Unwetter auf uns zukommen. Woher werden wir das Geld nehmen? Von weiser Finanzplanung keine Spur!

Ich finde PaPa over und out. Zu Big Air sagten 21 Gemeinderäte JA. Auch andere Projekte hätte man anders investieren sollen. Und punkto Steuern, erstens muss man die nicht erhöhen, wenn man Geld nicht falsch ausgibt, und zweitens, selbst wenn es Steuererhöhung geben würde, sollte sich der einzelne Abstimmende bewusst machen, ob es ihm nützt, denn das meiste Geld pro Jahr geht für Nichtmillionäre nicht mit Steuern flöten, sondern mit MIETEN, Krankenwesen etc. Und was sagte der marketingsprechende "Naturbursche mit Familiensinn" (SO-Titel 28.5.2024) alias Hans Martin Herr Meuli auf die Frage der Zeitung "Soll die Stadt selber günstigen Wohnraum schaffen": NEIN.
Maxi "naturfreundlich" und "familienfreundlich" finde ich die FDP insgesamt, ich verstehe seit jeher nicht, warum Nichtmillionäre diese Partei wählen.
https://www.suedostschweiz.ch/graubuenden/wohnungsnot-im-oberengadin-si…
Wolfgang Reuss 24.06.2024 - 11:01 Uhr
Über Dreiviertel der Silser Abstimmenden haben nichts von Barcelona gelernt:
https://www.suedostschweiz.ch/tourismus/barcelona-barcelona-will-alle-f…

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