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Friedensstifter Schweiz: Stopp Kriegsmaterialexporte und Stopp Investitionen in Rüstungskonzerne

84 von 98 Teilnehmerstaaten haben die gemeinsame Schlusserklärung des Ukraine-Gipfels auf dem Bürgenstock unterzeichnet. Das ist ein riesiger Erfolg, auch für die Schweiz.
Die Schweiz engagiert sich immer wieder bei Friedensverhandlungen zwischen Konfliktparteien. In Nepal hat die Schweiz zum Beispiel massgeblich zu einer Friedenslösung beigetragen. Als neutrales Land, mit UNO-Organisationen und dem Sitz des Komitees vom Internationalen Roten Kreuz (IKRK) in Genf eignet sich die Schweiz gut für solche Aufgaben. Zu hoffen ist, dass jetzt auch nach der Konferenz auf dem Bürgenstock ein Schritt zum Frieden in der Ukraine gemacht werden kann, nachdem schon hunderttausende ukrainische und russische Soldaten getötet und verletzt wurden und zehntausende Zivilisten. Als Friedensstifter müsste die Schweiz aber auf Kriegsmaterialexporte und die Finanzierung von ausländischen Rüstungskonzerne verzichten,
Helvetien investiert nämlich auch Milliarden in die internationale Rüstungsindustrie, sogar in Unternehmen die an der Produktion von Atombomben, Streubomben und Antipersonenminen beteiligt sind. Die Schweizerische Nationalbank, Banken, Stiftungen sowie Einrichtungen der staatlichen und beruflichen Vorsorge und Pensionskassen platzieren ihre Gelder in Unternehmen, deren Waffen im Jemen, in Afghanistan, in Libyen, in Somalia, in Syrien, im Gazastreifen, in der Ukraine und in anderen Ländern zum tödlichen Einsatz kommen.

Heinrich Frei
17.06.24 - 16:40 Uhr
Leserbrief
Ort:
8050 Zürich
Zum Artikel:
84 Delegationen stehen hinter Schlusserklärung des Ukraine-Gipfels
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