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Sollen wir immer noch glauben Armeen seien für unsere Sicherheit, für den Frieden nützlich?

Der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofes in Den Haag hat Haftbefehle gegen Netanjahu, gegen dessen „Verteidigungsminister“ Galant und gegen Hamasführer ausgesprochen, Galant wird als „Verteidigungsminister“ bezeichnet, wie eben alle solche Minister in Russland, den USA, Saudiarabien und wo auch immer solche „Verteidigungsminister“ Kriege führen. Vor dem Ersten Weltkrieg, in der Zeit von Berta von Suttner, wurde noch stolz von Kriegsministern gesprochen die anderen Länder eroberten und noch nicht wie heute angeblich in anderen Ländern unsere Freiheit verteidigten, wie 20 Jahre lang in Afghanistan. Soll das Publikum heute immer noch glauben Armeen seien hüben wie drüben nützlich für unsere Sicherheit, für den Frieden?
In der Schweiz wird nun auch über einen «Fond für Sicherheit und Frieden» diskutiert. Ab 2025 sollen 10,1 Milliarden Franken für die Armee sowie 5 Milliarden für den Wiederaufbau der Ukraine finanziert werden. Die 10,1 Milliarden für die Schweizer Armee braucht es nicht, bringt nicht „Sicherheit und Frieden“, ist reine Geldverschwendung. Die Schweiz sollte sich auf eine gewaltlose, soziale Verteidigung konzentrieren. In einem Krieg mit einer Armee würde sich unser Land zu Tode verteidigen. Nach einem zerstörten AKW, in Beznau. Gösgen und Leibstadt einem zerbombten Atommülllager wären weite Teile der Schweiz unbewohnbar.

Heinrich Frei
24.05.24 - 06:46 Uhr
Leserbrief
Ort:
Zürich
Zum Artikel:
Strafgericht: Haftbefehle gegen Netanjahu und Hamas-Führer beantragt
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Damit bin ich einverstanden. Leider findet eine immer stärkere Polarisierung aller Meinungen statt. Die Menschen leben nicht miteinander, sondern gegeneinander! Welche der folgenden Aussagen ist wohl die bessere? "Alle reden von Frieden. Unsere Armee schützt ihn", oder: "Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin". Der zweite Satz gefällt mir besser. Doch er hat einen Haken. Die Menschen gehen hin! Sie werden manipuliert, bis sie glauben, für eine gute Sache zu kämpfen. So glaubt auch Netanjahu, "einen gerechten Krieg zu führen". Ein Krieg, den es vielleicht gar nicht gäbe, hätte Israel nicht ständig illegalerweise seine Siedler auf dem Land seiner Nachbarn angesiedelt.

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