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Erneuerbare Energie

Frau Magdalena Martullo-Blocher möchte uns ein Nein für die Abstimmung über das Stromgesetz vom 9. Juni diktieren. Wenn wir auf Elektrizität (Elektromobilität/Wärmepumpen) umstellen, fallen durch eingesparte Erdöl- (ohne Flugtreibstoffe) und Erdgasimporte 9,7 Milliarden Kosten (2022) jährlich weg, was die angegebenen Investitionen von 100 Mia. für Produktion und Stromnetz in ca. 10 Jahren amortisiert. Solaranlagen produzieren dann 20-30 Jahre weiterhin "gratis", Windanlagen 15 Jahre.
Meine solaren Produktionskosten auf dem Dach betragen 7 Rp. pro kWh (gerechnet ohne Einmalvergütung und mit einem Wechselrichtertausch).
Das Unternehmen Ems-Chemie zahlt nach meiner Schätzung 14.5 Rp. pro kWh (öffentliche Angaben: Verbrauch 0.69 MWh/t (2022) pro 100'000 t( 2018), Aufwand: zweistellige Millionenzahl (Eco Talk, Arena), angenommen 10 Mio. Fr. für 69 GWh pro Jahr).
Wenn Frau Martullo die Bündner Landschaft schützen will, empfehle ich, die Dächer und Fassaden ihres Unternehmens mit Solarpanels zu bestücken. Sie spart dabei subventionsfrei eine Million Franken Stromkosten jährlich.

Kurt Meier, Domat/Ems

Kurt Meier
22.05.24 - 11:03 Uhr
Leserbrief
Ort:
Domat/Ems
Zum Artikel:
"Wind- und Solardiktat mit hohen Kosten" von Frau Magdalena Martullo-Blocher am 15.5.24
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Herr Meier, Frau Martullo diktiert nichts, sondern uns vor diktatorischen Stromgesetzinhalten schützen.
Sie schreiben, rund 10 Milliarden Erdöl/-gas durch Solar- und Windkraft ersetzen? Das müssten Sie mir vorrechnen. Und da selbst aus Sicht der Initianten das nicht reicht, sollen wir den eh schon geschundenen Wasserläufen (die übrigens auch für die Kühlung klimatisch bedeutsam sind) den Rest geben?
Energie oder Gesundheit?
Ich würde zuerst die Energieverschwendung radikal stoppen.
Hingegen das Stromgesetz 9.6.2024: Energiesparmassnahmen scheinen entweder heisse Luft oder gehen zulasten der Gesundheit. Dito beim Glühbirnenverbot.
https://www.allianz-stromgesetz.ch/
Stromgesetz hiesse, Dauermikrowellenstrahlungs-Zwang in jedem Haus, und Raumtemperaturdiktat auch für (chronisch) Kranke, durch den Staat per Fernsteuerung, Digitalisierung. So stehts in dem Informationsblatt.