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Abstimmung Stromgesetz

Ja zum Stromgesetz
Die umweltfreundlichste Energie ist diejenige, die gar nicht erst produziert werden muss. Das Stromgesetz bringt endlich Massnahmen für mehr Energieeffizienz und weniger -verschwendung.
Fossile Rohstoffe sind nicht nur sehr verschmutzende, sondern auch ineffiziente Energieträger. Anstelle von einem Haus mit Ölheizung können mit derselben Menge Energie ganze fünf Häuser elektrisch beheizt werden. Die Energiewende ist nicht nur dringend nötig fürs Klima, sondern auch aus ökonomischer Sicht die sinnvolle Wahl.
Lasst uns diese Chance nicht verpassen! Denn schon heute sind die Pariser Klimaziele nur noch schwer zu erreichen. Einzig wenn wir das Stromgesetz annehmen, können wir den so dringend nötigen Ausbau der erneuerbaren Energien und den Ausstieg aus Öl, Kohle, Gas und Uran noch rechtzeitig schaffen.
Dank dem Gesetz werden rund 80% der neuen erneuerbaren Energien durch Solaranlagen auf Dächern, Fassaden und bestehender Infrastruktur produziert. Es besteht hier ein riesiges Potential. Auch sonst ist das Stromgesetz umwelt- und naturverträglich. Denn es ermöglicht weiterhin eine Abwägung der Interessen von Natur und Landschaft; das Verbandsbeschwerderecht wird nicht eingeschränkt.
Beat Deplazes
Schweizerische Vereinigung für Sonnenenergie, Südostschweiz

Beat Deplazes
22.05.24 - 07:36 Uhr
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Ort:
Chur
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Stromgesetz 9.6.2024
NEIN.
Statt radial - am richtigen Ort - Energiesparen, statt Natur schützen, leider Unverhältnismässiges.
Und, im Gesetz SOLAR leider zu wenig gefördert, dafür die eh schon denaturierende Wasserkraftnutzung ad absurdum akzeleriert.
Kontraproduktiv, schädlich. Verhältnisblödsinn zulasten Zerbrechlicher Hochwertvoller.
Top-Artikel von Journalistin Pierina Hassler:
https://www.suedostschweiz.ch/graubuenden/wasserkraft
Und dem Klima wird mit diesem unumsichtigen Hauruck nicht gedient. Dazu hätte es einer exportierbaren, möglichst einfach und billig, quasi überall anwendbaren Strategie bedurft.
Ich präsentiere das Konzept seit Jahren, interessiert offenbar niemanden. Selbst schuld.

Überwachung und vor allem Steuerung der Privaten via Staat mutmasslich wie bei der Bargeldabschaffung oder "Selbstfahrenden Autos": Ohne die "Cloud" alias "Biggest Brother" können wir bald keinen selbstständigen Finger mehr krumm machen? Zunehmende ubiquitäre Entmündigbarkeit? Infinity-Kesb?
https://www.watson.ch/digital/schweiz/432842862-bundesrat-will-national…

Hier die spezifischen Links zu "Biggest Brother":
Gesetzlicher Zwang zu Smart Meter (vgl. auch Beispiel Deutschland).
https://grundrechte.ch/der-strom-spion-im-keller.html
https://energiemarie.de/energiepreis/stromzaehler/smart-meter
https://www.sciencemediacenter.de/alle-angebote/rapid-reaction/details/…
https://www.allianz-stromgesetz.ch/
FERNGESTEUERTWERDEN Haushaltsgeräten und Solaranlagen:
Neu kann der Energieversorger den Smart Meter mit der Wärmepumpe, Boiler, Elektroladestation oder Solaranlage verbinden. Der Bund kann neu bei Strommangellagen Massnahmen beschliessen. Der Energieversorger darf dann Wärmepumpen ferngesteuert abschalten und die Raumtemperatur senken.
STRAHLUNG Installation von kommunizierenden "Smart Meter":
In allen Haushalten werden neue, ständig kommunizierende Stromzähler installiert (Smart Meter). Die Installation kann nicht mehr verweigert werden. Die Kosten betragen pro Haushalt rund 250 CHF, was über die Stromrechnung verrechnet wird.
Der Smart Meter teilt dem Netzbetreiber regelmässig mit, wie viel Strom die Kunden wann verbrauchen. Alle paar Sekunden entsteht deshalb Strahlung, die sich bei PLC (Powerline Communication, Datenübertragung über Stromkabel) über das gesamte Stromnetz ausbreitet. Die hochfrequente Strahlung wird von jedem Stromkabel in die Luft abgegeben. Bei Glasfaser entsteht keine Strahlung.
Es gibt keine Möglichkeit mehr, den Smart Meter abzulehnen.

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