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Ausweichverkehr

Titel: Die Regierung muss handeln

Am letzten Wochenende wurde Graubünden einmal mehr vom Durchgangsverkehr überrollt. Die betroffenen Gemeinden an der Nord-Süd-Verkehrsachse sind nicht nur während der Feiertage, sondern auch während der bevorstehende Sommerreisezeit vom Ausweichverkehr betroffen. Diese leiden nicht nur darunter, sie brechen unter dem Ausweichverkehr zusammen.

Leidtragende sind die Bewohnerinnen und Bewohner der Gemeinden. Diese werden in ihrer Bewerbungsfreiheit eingeschränkt. Selbst der normale Wocheneinkauf wird zur Herausforderung. Der öffentliche Verkehr (Bus, Postauto) steckt ebenfalls im Stau fest. Durch den Ausweichverkehr durch die Dörfer werden Rettungsorganisationen trotz Blaulicht und Sirenen in ihrer Anfahrt zu hilfesuchenden Personen behindert. Die Frage ist nicht ob, sondern wann durch den Durchgangsverkehr erste Opfer verzeichnet werden müssen.

Die Dosierung an verschiedenen Knotenpunkten kann den Ausweichverkehr nicht verhindern. Der Ausweichverkehr kann nur verhindert werden, wenn für diesen die Autobahnausfahrten endlich gesperrt werden.

Die Bündner Regierung muss handeln - und zwar jetzt!

Patrick Schlegel
21.05.24 - 13:08 Uhr
Leserbrief
Ort:
Felsberg
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