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Stromversorgungsgesetz

Wechselt Frau Martullo nun zu den Gründen?

Als ich am Mittwoch in der Suedostschweiz den Kommentar von Frau Martullo resp. am Freitagabend die Arena bezüglich dem Stromversorgungsgesetztes schaute, kam bei mir der Gedanke auf, dass diese Politikerin nun zu den Grünen wechseln will. In ihren Aussagen überholte sie namhafte Umweltorganisationen wie den WWF und Greenpeace (welche für das Gesetz sind) locker mit ihrem scheinbar grünen Gedankengut. Ich stellt mir die Frage, ob ich nun meine Weltvorstellung in Bezug auf Frau Martullo ändern müsste oder ob die plötzliche Führsorge für Umwelt einen anderen Ursprung hat? Zum Glück habe ich in der Zeitung weitergeblättert und bin dann auf den Artikel über die Deponie der EMS CHEMIE gestossen. In der Nähe von dieser findet man nämlich im Grundwasser das schädliche Trichlorethylen, bei welchem der Verdacht besteht, dass dieses eben aus dieser Deponie stammt. Zwar liegen die Messwerte noch unter den Grenzwerten, doch das Kantonale Amt für Natur und Umwelt kann nicht ausschliessen, dass grössere Mengen an Trichlorethylen ins Grundwasser gelangen können. Wäre Frau Martullo wirklich so stark an diesen Umweltthemen interessiert, würde sie mit einer Sanierung der Deponie nicht abwarten bis eventuell weitere Untersuchungen zeigen, dass das Trichlorethylen wirklich von dort stammt resp. sich die Messwerte im Grundwasser weiter erhöhen. Als «Grüne» würde sie mit der Sanierung sofort beginnen um sicherzustellen, dass es wirklich zu keiner entsprechenden Erhöhung aufgrund ihrer Deponie kommt. Doch eine solche Sanierung kosten Millionen und hat keine Rentabilität, die den Vorgaben der Chefin der EMS Chemie erfüllt. Dies war dann der Punkt, welcher mich vermuten liess, dass es Frau Martullo auch beim Stromversorgungsgesetz wohl nur um ihr finanzielles Interesse geht. Denn falls das Energiegesetz abgelehnt wird, könnte sie argumentieren, dass es nun jetzt halt wieder neue Atomkraftwerke geben müsse. Diese würden dann hoch subventionierten (Subventionierter Bau der AKW’s resp. der Atommüllentsorgung), billigen Strom für ihr Unternehmen liefern. Nach diesem Gedankenspiel war die Weltvorstellung für mich wieder ins richtige Licht gerückt, weshalb ich nun auch diesen Leserbrief beenden kann.

Stefan Zinsli
18.05.24 - 16:54 Uhr
Leserbrief
Ort:
Zizers
Zum Artikel:
Kommentar Frau Martullo https://epaper.somedia.ch/issue.act?issueId=196710&issueMutation=sogr&i…
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Die Grünen, gesund?
https://www.suedostschweiz.ch/graubuenden/neue-karte-veroeffentlicht-st…
Stromgesetz NEIN.
Die Natur (samt Klima, für das die Wasserläufe wichtig sind) wegen Strom ruinieren, wäre so oder so falsch.
Dass dies aber zudem geschieht, obwohl Strom für oft hirnrissige Zwecke verbraucht wird (wie "Vergnügungs"-Fährtli E-Mobility aus Langeweile alias "Aus Freude am Fahren", BMW-Slogan), oder wie Kirmes-Kitsch-Beleuchtungen von Wohnungsaussenräumen, zumal das Lichtsmog zuungunsten Fauna und zweibeinigen Anwohnern erzeugt), setzt dem Ganzen noch das Krönchen der Irr...ationalität auf.
(Zudem sei bedacht, dass der Ist-Zustand der Wasserläufe-Manipulation bereits desaströs bzw. nicht-nachhaltig ist, ich schrieb mehrere Kommentare dazu in den letzten Jahren.)
Weiteres Gesundheits-Grounding geplant:
Stromgesetz 9.6.2024:
►Nonstop Zwangs-Mikrowellenbestrahlung (kein Entrinnen mehr für Elektrosensible):
Installation von kommunizierenden «Smart Meter»
In allen Haushalten werden neue, ständig kommunizierende Stromzähler installiert (Smart Meter). Die Installation kann nicht mehr verweigert werden.
Die Kosten betragen pro Haushalt rund 250 CHF, was Ihnen über die Stromrechnung verrechnet wird.
Der Smart Meter teilt dem Netzbetreiber regelmässig mit, wie viel Strom Sie wann
verbrauchen. Alle paar Sekunden entsteht deshalb Strahlung, die sich bei PLC (Powerline Communication, Datenübertragung über Stromkabel) über das gesamte Stromnetz ausbreitet*. Die hochfrequente Strahlung wird von jedem Stromkabel in die Luft abgegeben. Es gibt keine Möglichkeit mehr, den Smart Meter abzulehnen.
►Fernsteuerung von Haushaltsgeräten und Solaranlagen (kein Entrinnen mehr für Schwerkranke bei Raumtemperaturabsenkungen):
Neu kann der Energieversorger den Smart Meter mit der Wärmepumpe, Boiler, Elektroladestation oder Solaranlage verbinden und der Bund kann bei Strommangellagen Massnahmen beschliessen. Der Energieversorger darf dann bei Ihnen die Wärmepumpe ferngesteuert abschalten und die Raumtemperatur senken.
►Windpark in Ihrer Nähe
Ab dem 1. Januar 2025 legen die Kantone endgültig fest, wo Windturbinen gebaut werden. Windkraftanlagen dürfen neu fast überall errichtet werden, auch in national geschützten Landschaften. Die Anlagen können sich im Wald befinden oder 300m neben Wohnhäusern. Wir informieren Sie, dass Einsprachen nach Annahme des Gesetzes zwar noch möglich, aber grundsätzlich aussichtslos sind.
https://www.allianz-stromgesetz.ch/
Mein Fazit:
Ich finde die Vorlage Stromgesetz 9.6.2024 ebenso UNGESUND unumsichtig wie das Glühbirnenverbot zulasten Seelenwärme und Augennetzhaut. Hier wären sie noch erhältlich: https://oktoberfest-chur.webnode.page/

Am 29.09.2023 um genau 09:37:44 h hat der Nationalrat über das Bundesgesetz über die sichere Stromversorgung mit erneuerbaren Energien abgestimmt. Für das Gesetz stimmten 177 Abgeordnete, dagegen 19.
Erstaunlicherweise waren 36 SVP-Parlamentarier für dieses Gesetz und 18 dagegen.
Jetzt ist diese Partei geschlossen gegen dieses Gesetz. Was ist passiert, dass sich das Blatt wie eine Wetterfahne gewendet hat?
Ich vermute, dass diese Windfahne Partei gemerkt hat, dass es genug erneuerbare Energie für eine 10 Millionen Schweiz gibt. Und wenn diese erneuerbaren Energiequellen ausgeschöpft würden, bräuchte es keine Atomkraftwerke mehr. Das Lieblingsspielzeug der Sünneli-Partei, die Atomkraftwerke, bräuchte es nicht. Schluss mit der strahlenden Zukunft der Kernspaltung.