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Chur West: Baurecht Areal Schlub

Chur „verschenkt“ nichts, im Gegenteil

Die Behauptung, die Stadt Chur „verschenke“ Millionen, ist falsch. Nachdem die Stadt dank unserem Stapi Urs Marti in den letzten Jahren mit den Finanzen aufgeräumt hat und den Weg frei für notwendige Investitionen gemacht hat, entbehren die Vorwürfe, man habe bezüglich des Baurechts in Chur West schlecht verhandelt jeglicher Grundlage.

Die Verhandlungen wurden hart geführt mit dem Ziel, endlich die Entwicklung von Chur West voranzubringen. Tatsache ist, dass die Stadt mehr Baurechtszins als bisher bekommt, eine Parzelle besser nutzt, Investitionen für das Gewerbe auslöst und zudem Ihr eigenes Land im Wert erhöht, statt brach liegen zu lassen. Die Stadt hat mit den vorgegebenen Randbedingungen ein sehr gutes Ergebnis erzielt.

Die von der SP angestrebten Neuverhandlungen bringen nichts. Wenn nun die Stadt zu viel fordert, dann zieht sich der Vertragspartner zurück und man hat dann wieder keine dringend benötigte, neue Wohnungen.

Es stimmt auch nicht, dass der Baurechtszins „reduziert“ worden sei, es wurden einfach für die Restlaufzeit die Ansätze des bestehenden Vertrages übernommen. Danach bezahlen die Erbauer einen Baurechtszins gemäss dem sogenannten Basler-Modell, welches schweizweit angewandt wird.

Rainer Good
FDP-Gemeinderat

Rainer Good
15.05.24 - 08:02 Uhr
Leserbrief
Ort:
Chur
Zum Artikel:
Zum Leserbrief von Barbara Rimml vom 11.05.2024
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