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Non-binäres Geschlecht im Gesetz

*Geschlechtsunabhängigkeit anstelle eines dritten Geschlechts.*
Nemo hat die Diskussion über ein drittes Geschlecht neu entfacht. Das dies vom Bundesrat als noch nicht umsetzbar definiert wird, mag für manchen roten Kopf sorgen. Jedoch macht es überhaupt Sinn, die Bevölkerung mit einer zusätzlichen Gliederung weiter zu kategorisieren? So kann ein drittes Geschlecht vermutlich niemals die Vielfalt des non-binären Geschlechts abdecken. Seit Jahren diskutieren wir über Frauenquote, Lohngleichheit, differenziertes Pensionierungsalter, usw.
Würde mit einer geschlechtsunabhängigen Gesetzgebung der Gleichberechtigung nicht ein grösserer Dienst erwiesen?
Problempunkte wie zum Beispiel Mutter- oder Vaterschaftsurlaub könnten zum Beispiel in eine «Familienzeit nach der Geburt» umdefiniert werden. Die Aufteilung könnte unter den Eltern selbst aufgeteilt und den Bedürfnissen der Familie angepasst werden.
So gäbe es vermutlich für jedes Problem eine Geschlechtsunabhängige Lösung.

Roger Bleuler
14.05.24 - 16:37 Uhr
Leserbrief
Ort:
Sursee
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