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Abstimmung über die 13. AHV Rente

Haben sie das Pamphlet unserer Altbundesrätinnen und Altbundesräten auch schon per Post erhalten (wer bezahlt das Porto für 700'000 Briefe)? Wenn man jeden Monat 23'000.- Franken als Pension erhält und sich aus dem fürstlichen Bundesratssalär ein kleineres oder grösseres Vermögen angespart hat, kann man schon grossmundig gegen eine 13. AHV Rente stänkern. 23'000.- Franken erhalten viele AHV Bezügerinnen und Bezüger (vor allem Frauen) für ein ganzes Jahr! Herr Deiss habe ich im Radio kolportieren hören, dass er seine AHV nicht brauche und es angeblich vielen auch so ergehe. Mich nähme wunder, ob er bei seiner Ausgleichskasse den Verzicht auf seine AHV eingereicht hat und diese nicht mehr bezieht. Wenn das alle fünf Protagonisten gemacht hätten, würden wir die ersten 12'250.- Franken im Monat bereits sparen; im Jahr wären das immerhin 147'000.- Franken und die ewige Litanei über den Ruin des Sozialwerkes bei einem aktuellen Vermögen von 50 Milliarden geht mir schon länger auf die Nerven. Meines Erachtens wäre es angebracht, wenn sich die Schweizer Krösusse zu diesem Thema in der Öffentlichkeit etwas zurückhalten würden. Ich habe bereits mit Überzeugung schriftlich «Ja» gestimmt.

Urs Bangerter
09.02.24 - 15:05 Uhr
Leserbrief
Ort:
Savognin
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Nun ich gehe davon aus, dass sie Herren alle zugunsten der AHV auf ihre sehr üppig bemessene Pension verzichen (vermutlich etwa so wie der alt BR vom Herrliberg....).
Mann könnte diesen Herren allerdings einfach die normale AHV von 1750.- Fr ausbezahlen. Der Vorteil wäre, sie wüssten dann wovon sie schreiben.

Eigentlich nur schade, dass sie damit die Reichen noch reichen machen. Sie sind ein Steigbügelhalter für die Superreichen! Leider sagen diese ihnen nicht danken, aber bezahlen muss es unsere Jugend und die Konsumenten mit höherer Mwst.

Herr Steinmann lesen Sie doch den Leserbrief von Herrn Bangerter doch genau, Ihre Kritik ist unqualifiziert und geht in Leere, denn genau die dies nicht nötig hätten müssten so ehrlich sein und auf eine 13 AHV-Auszahlung verzichten zu Gunsten eben wie erwähnt solidarisch für diejenigen die nur eine jährliche Mindestrente von knapp 20´000 Sfr. haben, was hat das mit Steigbügelhalterei zu tun, nein dies wäre sozaial und solidarisch, aber leider ist den meisten ihr Hemd näher, auch in der reichen Schweiz.

Aber Herr Steinmann und Herr Bangerter
1. Herr Steinemann, wenn Jemand auf die Maximalrente kommt, heisst das noch lange nicht, dass er reich ist. Es gibt einige Gründe, warum das nicht immer zutrifft.
2. Herr Bangerter, ich gebe Ihnen recht, wenn Sie ja stimmen, ich werde persönlich auch ja stimmen, aber aus anderen Gründen.
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3. Was klar stossend ist, dass pensionierte Bundesrätinnen und Bundesräte sich so einmischen. Wo bleibt hier die Solidarität?
4. In der Politik gehörten die Ruhegehälter schon längstens abgeschafft und die Damen und Herren der AHV und BVG unterstellt.
5. Eine 100-prozentige Lösung kann und wird es nicht geben, Allenfalls müsste man jeden einzelnen Fall untersuchen, warum die AHV-Rente so tief ist.
6. Auch den Koordinationsabzug zu senken nützt nichts, sofern man nicht ein entsprechendes Einkommen verdient. Auch eine 3. Säule muss auch noch dann bezahlen können.
7. Stattdessen sollte man unbedingt den Sparbeginn bei der Pensionskasse analog der AHV anpassen, Geburtsjahr plus 21.
hak

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