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13. AHV - Rente

Aus vielen Gesprächen mit Bürgerlichen habe ich vernommen, dass es nicht die optimale Lösung sei, aber sie wollen ein Zeichen setzen. Sie finden, dass der Staat für alles und vor allem fürs Ausland Geld habe, aber nicht für die Alten, die so viel zum Wohle der Schweiz beigetragen haben. Im Wissen, dass sie den Reichen und Superreichen diesen unnötigen Zustupf auch gewähren!! Leider kann dieses Zeichen ein Schuss in die falsche Richtung sein, denn getroffen werden unsere Kinder, Grosskinder und die Wirtschaft und sie können es nicht mehr rückgängig machen. Darum sagt jetzt «Nein», damit wir die Chance haben, den unteren Renten eine Aufwertung zu geben, ohne dass wir denen, die es nicht brauchen, diesen Zustupf noch geben. Es gibt ja schon einen besseren Vorschlag (nicht von den Bürgerlichen, aber teilweise liberalen), aber von der GLP, der viel wirkungsvoller wäre. Leider ist dieser Vorschlag nicht als Gegenvorschlag gekommen. Dabei sollten die untern 15 % bis 20 % der AHV Renten angehoben werden. Das würde auch nur etwa 15 % der Kosten betragen und damit wäre die AHV gesichert. Wenn wir jetzt «Nein» sagen, können wir sicher über eine viel bessere Variante abstimmen.

Alois Steinmann
08.02.24 - 14:36 Uhr
Leserbrief
Ort:
Wilen b.Wil
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Bundesräte sowie Parteien verteilen viele Flugblätter für ein Nein zur 13 AHV und gerade diese haben einen beachtliche Rente die höhe des Betrages ist bekannt. Mit diesem Gehalt die Poltiker verdienen könnte man die ganze AHV sichern. Diese Angstmacherei von Bundesräte sowie Parteien beruhen auf falsche Tatsache die AHV macht Millionen Gewinne wie Pensionskasse in Immobilien. Deshalb muss Bundesräte und Parteien kein Vertrauen schenken und ein JA zur 13 AHV stimmen.
Pascal Beck Boll

Aber meine Herren,

Sie haben anscheinend keine Ahnung wie das Sozialwerk AHV funktioniert. Ist Ihnen nicht bewusst, dass es viele Steuerzahler gibt, die auf ihrem Einkomme weit mehr AHV-Beiträge einzahlen als der anrechenbare Lohn für die Berechnung der maximalen Altersrente nötig wäre. Sie unterstützen bereits jetzt schon die sozial schwächeren. Also haben auch sie das Recht einer Erhöhung der Rente. Das ist auch nicht der Sinn des Sozialwerks AHV. Fragen Sie mal Ihren Versicherungs-berater 😊 Eine 13. AHV-Rente ist nach meiner Meinung der falsche Weg. Eine monatliche Erhöhung ist sinnvoller, aber besser als gar nichts, darum ein Ja zu 13. AHV-Rente. Was heute stossend ist, sind die Ruhegehälter in der Politik.
hak

Versprochen wird immer viel und diemal erst recht da die Bürgerlichen ikl GLP die Initiatve gewaltig unterschgätzt haben und keinen Gegenvorschlag gemacht haben.Entlich kocht es gewaltig im Volk und es wird alles nichts nützen was noch alles versprochen wird und Alt Bunderäte mit fetter Rente werden ebeso nicht überzeugen.

Herr Steinmann, ich weiss jetzt schon wie es rauskommt, wenn die 13. AHV-Rente abgelehnt wird. Dann sehen unsere lieben Politiker plötzlich keine Notwendigkeit mehr etwas an der heutigen AHV zu ändern. Unsere Flugblatt-Ex-Bundesräte (Ogi, Leuthard und Konsorten) sehen das ja auch so! Es wird ein riesen Geschacher zwischen National- und Ständerat geben mit der Quintessenz, dass alles beim Alten bleibt. Und falls sich unsere Volksvertreter doch noch zu einer Lösung (wetten: grosszügige Rentenerhöhung von max. Fr. 5.-- pro Monat) durchringen werden, wird die Inkraftsetzung solange hinausgezögert (Vernehmlassung, Geschacher zwischen den Räten, Verschleppung durch den Bundesrat usw.), dass eine Erhöhung nicht vor dem Jahr 2030 kommt. Haben Sie wirklich den Eindruck, dass unsere Volksvertreter was fürs Volk machen werden. Ich habe diese Hoffnung und damit einhergehend das Vertrauen in unsere Politik schon längstens verloren.

Es braucht unbedingt ein JA zur 13.AHV Rente. Kenne viele Leute in meinem Umfeld Rentnerinnen und Rentner die nur von der AHV leben.Wenn sie ihren Hauszins ,Krankenkasse ,Lebensmittel bezahlt haben ,bleibt ihnen nicht mal ein Caffe in einem Restaurant übrig. Wir haben auch eine Altersarmut in der CH.Wenn ich die ausgeschlagenen Erbschaften lese im Amtsblatt, sind das alles Leute die bei ihrem Ableben das Altersheim und Pflegeheim nicht mehr bezahlen können. Es heisst dann jeweils :Gestorben am ! ausgeschlagene Erbschaft.

Es gibt klare Bekenntnisse der beiden Räte, eine tragfähige Lösung zu erarbeiten, die den unteren Renten gerecht wird und auch finanziell tragbar ist. Übrigens kann der Bundesrat ohne Zustimmung des Parlamentes eine Rentenanpassung machen, wenn die Teuerung hoch genug ist. Und das wurde schon mehrmals gemacht und auch nicht nur um Fr. 5.-- Aber wenn sie diese Möglichkeit verbauen wollen mit einem Ja, ist das ihre Entscheidung.

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