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Wolfsabschüsse Graubünden

Ist der Kanton nicht in der Lage, ein paar Wölfe zu schiessen, schauen sie mal Walis an. Was haben wir für Jäger und Wildhüter nur «bla bla». Wenn wir solche Leute beim Kanton haben, die in der Privatwirtschaft nicht zu gebrauchen sind, kann ja nichts besseres rauskommen. Von wegen grosszügiger Bezahlung für Wolfsrisse, ich sollte noch den Heli selber bezahlen für Wildhüter und Tierarzt der verletzten Schafe. Und nun geht im 2024 das Morden weiter auf der Alp.

Robert Hugi
02.02.24 - 07:52 Uhr
Leserbrief
Ort:
Tavanasa
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Ja, ja. Ob Sonnenschein oder Regen fällt, der Bauer schreit nach Steuergeld.

Wäre das schön wenn wir in der Privatwirtschaft auch für jeden zusätzlichen Aufwand vom Bund entschädigt würden.
Das man nicht einmal mehr bereit ist den Heli zu bezahlen um sich um seine Tiere zu kümmern zeigt gerade zu auf wieviel einem die Tiere Wert sind.
Zum Glück sind nicht alle Branchen der Meinung man könne immer gleich Wirtschaften wie es noch Neni und Ur-Neni machten.
Hauptsache auf der Bremse stehen wenn es um Veränderung geht.

Genau, dann wir immer gesagt, ja die Bauern bekommen die gerissenen Tiere bezahlt. Aber der ganze Aufwand, die Sorge (psychische Betreuung) und allenfalls die Pflege der verletzten Tiere werden nicht vergütet. Die Linken und Grünen und die Umweltverbände verharmlosen alles und fordern immer mehr Herdenschutz. Und wer soll das bezahlen? Die arbeitende Bevölkerung, aber sicher nicht diese Organisationen, die nicht klar deklarieren, wie viel sie in den Wahlkampf für die Nationalen Wahlen stecken.

Einseitiges Denken löst keine Probleme. Anders als Herr Hugi, der offenbar ein Wolfshasser ist, bin ich kein Schafshasser. Ich frage aber, ob unbeaufsichtigte Schafherden in der alpinen Zone auch Anrecht auf Subventionen haben sollen. Schafe beeinträchtigen zudem die Natur, wenn sie in grosser Zahl auftreten. Sie können Gämsen verdrängen oder sogar mit Krankheiten infizieren. Sie dezimieren oft auch die Futterpflanzen von Schmetterlingen im empfindlichen alpinen Lebensraum, woraufhin diese Insektenarten verschwinden. Man kann den Vorwurf machen, Schutzmassnahmen gegen Grossraubtiere würden Geld kosten, doch die Subventionen für die Schafhaltung übersteigen den Wolfsschutz bei weitem. Es gilt auch schon lange der "Brauch", Tierarten, die von selbst eingewandert sind und zuvor selten oder ausgestorben waren, zu akzeptieren. Dazu gehören etwa Wolf, Bär, Kormoran oder Wildschwein. Auch das Wort "Morden" ist deplatziert. Nur Menschen morden aus völlig niedrigen Beweggründen und in böser Absicht.

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