×

13. AHV für alle ja, aber?

1. Man könnte ja, statt eine 13. AHV-Rente auszuzahlen, die AHV-Rente um 8 bis 10 % erhöhen. Das ist nach meiner Meinung sinnvoller. Im Pensionsalter sollte es möglich sein, die AHV und BVG inklusive Eigenmietwert zu 50 % von den Steuern zu befreien.
2. Wenn man bedenkt, wie lange die Beiträge bei der AHV nicht erhöht wurden, ist eine Erhöhung überfällig. Bei den KK ist das ja jährlich möglich.
3. Sollte sich nach drei Jahren herausstellen, dass die Erhöhung nicht ausreicht, müsste der zuständige Sozialminister zusammen mit der AHV, Versicherungen und der Wirtschaft eine tragbare Korrektur vornehmen dürfen.
4. Länger arbeiten als Alter 65, ist nur je nach Branche oder Beruf möglich und Gesundheitszustand der Person. So eine Entscheidung kann man nicht einfach pauschalisieren.
5. Solange aber die Ruhegehälter in der Politik nicht abgeschafft werden und die Damen und Herren nicht den gesetzlichen Bestimmungen der AHV und dem BVG unterstellt werden, können wir uns diese Diskussion ruhig sparen. Hinzu kommt, dass Sie auch noch Ihre Freizügigkeitsleistungen aus dem BVG, die auf einem Konto liegen, zugriff haben. Der Beginn der Sparbeiträge beim gehörte analog der AHV angepasst.

Hans A. Kröner
02.02.24 - 12:38 Uhr
Leserbrief
Ort:
Chur
Kommentieren
Wir bitten um euer Verständnis, dass der Zugang zu den Kommentaren unseren Abonnenten vorbehalten ist. Registriere dich und erhalte Zugriff auf mehr Artikel oder erhalte unlimitierter Zugang zu allen Inhalten, indem du dich für eines unserer digitalen Abos entscheidest.

Die AHV -der Generationenvertag- funktioniert nur, wenn eine Generation genug Kinder zeugt. In diesem Punkt sind die Babyboomer ihren vertraglichen Verpflichtungen nicht nachgekommen. Und jetzt wollen sie, dass die wenigen Jungen noch mehr Geld an die vielen alten abdrücken müssen? Die Pensionierte Generation hat kein Recht uns jungen das aufzudrücken. Die alte Generation hat ihren Teil des Vertrags nicht erfüllt. Deshalb soll sie auch nicht mehr Geld bekommen.

Ich brauche die 13. AHV nicht, verstehe aber Ihre Argumente nicht. Das erste Kind kostet einem Elternpaar bis zu seinem 18. Lebensjahr rund 330 000 Franken. Dies beinhaltet nicht indirekte Kosten. Dazu zählen etwa die Reduktion des Arbeitspensums und die dadurch geschmälerte Altersvorsorge oder sogar eventuell verpasste Karrierechancen der Mutter. Und wenn das Kind studiert, sind die Kosten beträchtlich höher. Abgesehen davon sind Kinder, Enkel, Urenkel Pflichterben und haben - egal wie gut oder schlecht das Verhältnis mit dem Erblasser – einen Erbanspruch. Das ist ein Teil des Generationenvertrags, den viele als gegeben betrachten und geflissentlich vergessen wird.

Herr Kübler, bitte nicht den Mund zu voll nehmen. Erfüllt die junge Generation wirklich ihre Verpflichtungen? Wir ältere haben immer 100% gearbeitet. Die Jungen heute wollen nur noch 80% arbeiten, sie wollen mehr Freizeit haben (z.T zum Demonstrieren und für Farbanschläge auf Eigentum Dritter). Die Folge davon, sie zahlen weniger ein und finanzieren so ihre Rente (auf die Lebenserwartung betrachtet) nicht zu 100%. Weitere Beispiele gefällig? Es gibt sie in anderen Bereichen.

Aber Herr Kübler, warum so schwarzsehen?
Das mit dem Generationenvertrage sind zum Teil Schlagwort-Argumente. Wenn die Wirtschaft nicht mehr funktioniert, die Banken BVG und vermutlich auch AHV-Gelder verspekulieren und wir Menschen unsere Lebensgrundlage zerstören, wird es auch schwierig. Die Politik versagt auch, weil sie ihre Hausaufgaben nicht richtig wahrnimmt. Nicht einmal das Militär weiss wieviel Geld sie ausgeben dürfen. Ja Hallo, wo fangen wir an? Ich kann Ihnen vielleicht helfen. Ich gebe Ihnen gratis ein Kurzseminar über AHV, BVG, KK und Banken inkl. Finanzen. Leider gehen Anstand, Moral, Ethik, Vernunft und Weitblick immer mehr verloren. Nach dem Motto Geld regiert die Welt. Die Jungpolitiker hätten es in der Hand Gegensteuer zu geben, aber hier sehe ich auch schwarz.
hak

Mehr Kommentare anzeigen