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13. AHV-Rente etwas anders

Früher gab es am Ende des Jahres vom Arbeitgeber eine Gratifikation, wenn das Geschäft erfolgreich war! Später hat sich das zu einer Unart entwickelt, dass daraus ein 13. Monatslohn geworden ist. Der wird von Anfang an in die Lohnsumme eingerechnet, also kein Erfolgslohn mehr. Für gute oder sehr gute Arbeitnehmer gab es dann sogar den 14. Lohn, was dann wieder der Gratifikation entsprach.
Bei der AHV will man jetzt die 13. Rente einführen, die keinen Bezug zur Leistung hat, weil die «Alten» keine Leistung erbringen. Wenn schon, muss die Rente der Teuerung angepasst werden, damit sie den Auftrag erfüllt, das Existenzminimum zu garantieren. Und für die Wenigen noch eine Ergänzungsleistung auszuschütten seit 1966. Alle Rentnerinnen und Rentner nehmen die 13. Rente gerne an, aber vergessen, wer vorallem zur Finanzierung beiträgt. Ich nicht ausgenommen! Ich möchte aber nicht, dass meine Grosskinder einmal sagen, der Grosspapi hat uns eine Last aufgebürdet zu seinen Gunsten. Vielleicht kann ich diese 13. Rente gar nicht mehr lange geniessen, aber die Grosskinder müssen während über 45 Jahren mehr einzahlen und höhere Mehrwertsteuer abgeben. Für die Grosskinder sind wir Egoisten, leider.

Alois Steinmann
01.02.24 - 14:05 Uhr
Leserbrief
Ort:
Wilen b. Wil
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