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Gut gemacht Surses!

Einen weisen Entscheid haben die Surseser gestern Abend gefällt. Das ist nochmals ein Zeichen an die Politik, ihre Solarstrategie zu ändern. Die Politik muss jetzt endlich daraus lernen, wie sich das Volk die Solarstrategie vorstellt und nicht, wie sie es sich in den Kopf gesetzt hat. Wie der Tourismuspräsident richtig sagt, wäre es besser, Dachflächen zu nutzen. Wegen dem Schnee mit Vorteil Dachflächen in nebelfreien Regionen in tieferen Lagen. Wenn der Bund private Installationen auch so grosszügig unterstützen würde wie Projekte von grossen Energieversorgern (Subvention von 60 %), können bedeutend grössere Flächen mit Solarpanels abgedeckt werden als die Fläche von Nandro-Solar. Nun hat der Bund ja freie Mittel im Umfang von 60 Millionen Franken, warum nicht auch private Liegenschaftsbesitzer mit 60 % subventionieren?

Peter Meister
30.01.24 - 11:20 Uhr
Leserbrief
Ort:
Chur
Zum Artikel:
«Deutliche Ablehnung: Auch Nandro Solar erleidet Schiffbruch » vom 30. Januar 2024
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Es ist nur zu begrüssen, dass die Stimmbürger im Surses die Solaranlage den Bach hinunter gespült haben.
Bravo, die Vernunft hat hier einen eindeutigen Sieg davon getragen.
Was soll der Unsinn, die Natur zuzupflastern und das erst noch an einem Ort, wo die Energie noch über mehr als 100 km nach Zürich transportiert werden muss.
Ich biete eine Alternative. Unter unseren Füssen in 4000 - 5000 Metern Tiefe, ist das Gestein so heiss, dass man Wasser hinunter lassen kann und Dampf dafür kriegt. Alle berichten, es bräuchte dort unten einen Wasserlauf. Quatsch, alles Quatsch. die heutigen Bohrmethoden lassen sich die Bohrer in x-tausend Metern Tiefe mühelos steuern. Das Aufsprengen von Fels ist kalter Kaffee.
Wir verfügen über genügend Energie, die unter den Orten liegen, wo sie gebraucht wird.
Die Vorteile der Tiefengeothermie sind folgende:
Unendliche Ressource, Keine ellenlangen Transportwege, Die zentralen können unterirdisch erstellt und von Zerstörung geschützt werden. Niemand kann uns die Energie stehlen, Es entsteht kein Abfall, Wir sind unabhängig. All dies Vorteile müssten uns schon lange dazu bewogen haben, diese Art von Energiegewinnung zu fördern und zu beherrschen. In keiner Sendung im TV wird die Energieform auch nur mit einem Wort erwähnt. Ein weiterer Beweis, dass unsere Politiker Flaschen sind.

Wind- und Sonnenenergie sind unsere Zukunft. Natürlich müssen Umwelt und Tierwelt geschont werden. Monsteranlagen in unberührten Landschaften sind ein No-Go. Aber es gibt gute Alternativen wie z.B. das Solarkraftwerk Calunis in Felsberg oder das Windrad in Haldenstein.
Leider gibt es Gruppierungen, die jede Form der alternativen und regenerativen Energiegewinnung kategorisch ablehnen. Für diese Gruppe zählt nur die Atomenergie. Dabei wird ausser Acht gelassen, dass
- der Abfall irgendwo entsorgt werden muss
- das Uran nicht einheimisch ist, sondern aus Diktaturen (z.B. Russland) stammt
- Atomkraftwerke im Kriegsfall wunderbare Zerstörungsziele sind.

Es gibt Länder, die weiter sind als die Schweiz. Dänemark z.B. produziert seine Energie fast ausschliesslich aus Wind ....

PV und Wind ist n i c h t die Lösung, Flatterstrom ist dummes Zeug, sofort aufhören mit diesem Unsinn.
Die ES 2050 ist schon lange gescheitert, ,Mausetot, eine Spinnerei von technisch Ahnungslosen Dilettanten.
Es braucht jetzt Reservekraftwerke mit Speicherbarer Energie.
Dann Bau von Staumauern z.b. Greina, Ausbau und Erneuerung von Wasserkraftwerken.
Planen und bauen neuster KKWs.
Wäre Mühleberg nicht abgeschaltet worden, wären jetzt 450 MW Leistung vorhanden, Tag und Nacht.

Sehr geehrter Herr Zweifel
Also bei mir funktioniert die PV-Anlage mit Speicher ausgezeichnet. Die Leute die gegen PV sind haben absolut keine praktische Erfahrung damit. Dummes Stammtischgeschwätz von ahnungslosen Dilettanten und Ewiggestrigen die gerne in ihrer selbstverschuldeter Abhängigkeit vom Stromanbieter leben.
Grüsse

Antwort an Reto Nützi:

Unglaublich wie Sie sich Anmassen nicht PV Heinis blöd hinzustellen.
Man muss nicht unbedingt eine PV Anlage wie Sie besitzen (womöglich ist sie noch subventioniert) um beurteilen zu können dass PV und auch Wind ein Unsinn sind und keineswegs zur Stromversorgung beitragen.
Dass PV und Wind, wie Ihr Kollege Herr Zogg behauptet, die Zukunft sein soll, beweist eindrücklich Deutschland, nicht?
Ich bleibe dabei, die ES 2050 ist schon lange gescheitert, eine Spinnerei von technisch Ahnungslosen Dilettanten!

Herr Zweifel
Dann lassen Sie es mit PV halt sein und zahlen Sie brav Ihre Stromrechnung. Ich jedenfalls freue mich über eine minimalste Rechnung vom Stromanbieter. Und auch diese wird in naher Zukunft noch wegfallen.
Aber dann in ein paar Jahren auch nicht jammern, es sei unfair, dass sich Leute mit PV-Anlage von den Energiekosten entkoppeln können. Aber so wird es dann wohl sein.
Grüsse

Also Herr Nützi, dann Liste Sie doch mal auf wieviel Ihre Anlage gekostet hat, PV Module, Montage, Leitungen, Wechselrichter, Batterien.
Dann interessiert uns auch ob Sie Darlehen, zu welchen Bedingungen und wieviel Subventionen erhalten haben.
Brauchen Sie den Strom selber, oder speisen Sie ihn zu welchem Tarif ein?
Und das wichtigste: welche Leistung erbringt Ihre Anlage bei optimaler Sonneneinstrahlung? nach dem Wechselrichter im KW.
Für Ihre Bemühungen besten Dank.

Herr Zweifel
Das kann ich Ihnen gerne sagen, damit Sie sehen, dass es auch ohne grosse Investitionen geht. Die Investitionen belaufen sich auf ungefähr 8000 CHF. Wobei die Kosten irrelevant sind, da es sich bei PV um eine Null-Grenzkosten-Technologie handelt. Das alles natürlich ohne Darlehen und Subventionen. Den Aufwand (und Nerven) kann man sich getrost sparen. Der Überschuss wird eingespeist zu einem lächerlichen Tarif von 8 Rp/kWh ohne HKN. Das ist auch der Grund, die PV-Anlage rein auf den Eigenverbrauch auszulegen. Was zwar nicht optimal ist, aber politisch so gewollt ist. Einspeisung nur im äussersten Notfall. Lieber speichern als Warmwasser und in Form elektrischer Energie. Die ganze Anlage hat ca 1 kWp.
Wenn Sie die ganze Anlage (oder besser gesagt, dass ganze Haus) nach dem Prinzip Suffizienz-Effizienz-Konsistens aufbauen, kommen Sie zu solch minimalsten Lösungen. Funktioniert bestens.
Grüsse

Etwas dürftig Ihre Angaben, Herr Nützi.
Ihre Anlage kostet also 8000 Fr. alles selber bezahlt.
Was mich aber auch interessiert, die Leistung der Anlage, wieviel Kilowatt nach dem Wechselrichter.
Wieviel KW hat die Anlage z. b. 2023 produziert.
Den produzierten Strom brauchen Sie selber?

Herr Zweifel
Sie kennen den Unterschied zwischen kW und kWh nicht? Sie mischen da diese zwei unterschiedlichen Grössen wild durcheinander bzw. wenden sie falsch an. Ich erwähnte ja bereits etwas von ahnungslosen Dilettanten, die beim Thema PV mitreden wollen. Grandios.
Grüsse

Hallo Peter Meister
Herzliche Gratulation zu Ihrem Schreiben.
Es ist fantastisch und lobenswert, wie dieses monströse Projekt von den Stimmbürgern nachgab geschickt worden ist.
Wird hoffentlich zum Vorbild gegen weitere Projekte.
Dass der Politfilz in Bern sich nicht um die Anliegen der Bevölkerung in der Schweiz kümmert, haben hoffentlich auch die letzten Personen noch gemerkt. Diese Spezie in Bern ist nur abgehoben und selbstverdient.

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