×

Gewaltfreie Verteidigung… und gewaltfreie Befreiungsbewegungen

Das NATO-Manöver hat nun begonnen. Es geht darum einen russischen Angriff abzuwehren. Der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius sprach von der Möglichkeit eines russischen Angriffs in fünf bis acht Jahren. Dringend «kriegstüchtig» mahnte der Sozialdemokrat, müsse deswegen die deutsche Bundeswehr werden.
Meiner Meinung nach ist Russland zu schwach, um ein NATO-Land anzugreifen auch nicht in fünf bis acht Jahren. 2022 gab Russland 86,4 Milliarden US Dollar für die Rüstung aus, allein die fünf europäischen NATO-Staaten Grossbritannien, Deutschland, Italien, Spanien und die Niederlande haben 2022 zusammen dreimal so viel wie Russland für die Rüstung und das Militär verbraten.
Wäre eine gewaltfreie Verteidigung und auch gewaltfreie Befreiungsbewegungen nicht sinnvoller und erfolgreicher? Die Opfer, die der Krieg Gaza und der Ukraine bis heute gefordert haben, sind furchtbar. In der Ukraine wurde die Infrastruktur, wurden Häuser zerstört. Der Wiederaufbau wird Jahrzehnte dauern. Die Versuchung durch Minen, Streubomben und Uranmunition wird nach dem Krieg noch lange viele Opfer fordern. Ein gewaltloses Vorgehen der Palästinenser in Gaza hätte ihre Situation verbessert.

Heinrich Frei
27.01.24 - 21:06 Uhr
Leserbrief
Ort:
Zürich
Zum Artikel:
«Nato organisiert zur Abschreckung Grossmanöver mit 90 000 Soldaten» vom 18. Januar 2024
Kommentieren
Wir bitten um euer Verständnis, dass der Zugang zu den Kommentaren unseren Abonnenten vorbehalten ist. Registriere dich und erhalte Zugriff auf mehr Artikel oder erhalte unlimitierter Zugang zu allen Inhalten, indem du dich für eines unserer digitalen Abos entscheidest.