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Nach der Solarexpressabstimmung in Ilanz/Glion

Im Namen vieler «Rueuner», vielen Dank!
«Danke, danke!», rufen wir, nein, singen wir euch zu. Am liebsten würden wir euch alle umarmen, euch allen die Hand schütteln. Wir sind überwältigt von dem klaren Abstimmungsergebnis. Allen herzlichen Dank.
«Reden» wie wir, das tut unsere schöne Alp nicht. Und doch findet eine gewisse gegenseitige Kommunikation statt. Ich meine, dass sie gefühlt und gespürt hat, wie mutig und anständig wir für sie und seine kleinere Schwester von Schnaus eingestanden sind. Ganz sicher weiss ich, dass sie sich bei uns allen bedanken wird! Sei es mit ihren sanften Schneehängen, mit einer leuchtenden Alpenblumenpracht, mit frischem Quellwasser oder mit einem reichen Pilzangebot. Ihr glaubt es mir nicht? Dann hopp, macht doch eine schöne Skitour oder eine Wanderung bis zum Fil da Rueun (ca. 2300 Meter über Meer) sei es mit den Skiern oder eine schöne Wanderung. Es lohnt sich!
Es fühlt sich gut an, eine wunderbare, natürliche Alpenregion vor der Verschandelung «gerettet» zu haben. Dieses Gefühl teilen wir gerne mit euch allen, liebe Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Gemeinde Ilanz/Glion.

Gion Tschuor
27.11.23 - 19:30 Uhr
Leserbrief
Ort:
Rueun
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Ich freue mich auch für Sie Herr Tschuor. Was mich an dieser ganzen Energiestrategie extrem stört ist, dass man - neben der Verschandelung der Natur - den Energiekonzernen, welche in den letzten Jahren Gewinne zuhauf eingefahren haben, 60% der Erstellungskosten über Subventionen bezahlen will. Wenn ich auf dem Dach eine Solaranlage realisiere, bekomme ich ein Butterbrot von 10-15%. Und das Schlimmste ist dann noch, dass der von den Energiekonzernen so produzierte Strom anschliessend dem Schweizervolk hoch und teuer verkauft wird. Dem Schweizervolk, dass mit seinen Steuern 60% der Erstellungskosten finanziert hat. Man würde gescheiter allen Firmen und Privaten, welche auf ihren Dächern und Fassaden Photovoltaik realisieren wollen, höhere Beiträge bezahlen. Das wäre die bessere Strategie. Doch dagegen lobbieren die Energiekonzerne, weil sie dann den Firmen und Privaten wegen dem Verbrauch des selbstproduzierten Stroms weniger teuren Strom verkaufen können und so kleinere Gewinne einfahren und weniger Boni auszahlen können.