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Nach Aufprall auf fahrender Kabine: Lernender stirbt bei Arbeitsunfall in Laax

Nicht einmal ein Jahr ist es her, seitdem eine überladene Gondel in Laax den Boden touchierte. Glücklicherweise ist damals nicht mehr passiert. Jetzt musste bei der gleichen Bahn auf tragische Weise ein junger Mann sterben. Jeder sicherheitsbewusste Mensch muss sich hier fragen, was bei der Betreibergesellschaft falsch läuft und welche Sicherheitsmängel noch im Dunkeln schlummern. Ich hoffe sehr, dass das BAV nun seine Aufsichtspflicht wahr nimmt und die Behörden die Mängel aufdecken und die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen. Den Angehörigen des verstorbenen Lehrlings mein herzliches Beileid. Nie wieder soll jemandem solches Leid widerfahren.

Jann Döbelin
22.12.22 - 20:24 Uhr
Leserbrief
Ort:
Wil SG
Zum Artikel:
Laax: Frau wird bei Gondelunfall verletzt, 6.1.2022
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Sehr tragisch so ein schwerer Unfall. Ich meine, wenn alle gegebenen Sicherheitsvorschriften eingehalten werden, kann so ein schrecklicher Unfall gar nicht erst passieren. Liegt es eventuell an den billigsten Mitarbeitern die man beschäftigt? Sind Bahnmeister, Anlagechefs und technische Leiter auch
qualifiziert für ihre Aufgaben? Sind sie sich ihrer Verantwortung bewusst oder gehen sie den Weg des geringsten Widerstandes? Ist für sie ist das Wichtigste, dass der Lohn auf dem Konto ersichtlich ist.
Ich bin der Meinung, zuverlässige, qualifizierte und pflichtbewusste Mitarbeiter sind das Kapital jeden Unternehmens. Es zahlt sich aus, solche Personen zu behalten und nicht durch Billigarbeiter zu ersetzen!
Koni Bürge