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Kampfjetkauf

Eigentlich sollten alle National-und Ständeräte, die den Kampfjetkauf ausdrücklich bejahten, wegen Steuergelder-Verschleuderung angeklagt werden. Genau heute geben die Ukrainer zu, dass die Kamikaze-Drohnen der Russen deren Schlagkraft stark erhöht haben und eine echte Gefahr für den derzeitigen Kriegsverlauf der Ukrainer darstellen. Der Kampf findet nicht mit Flugzeugen statt, es sind die Raketen, die Drohnen, die Luftabwehr und die Radarstörgeräte. Alles dringend benötigte Waffen, die die Schweiz nicht hat.
Der Kaufvertrag für den F35-A ist unterschrieben, die Namen der National- und Ständeräte notiert, wir sehen uns am Ende der Auslieferung wieder.
Der Kaufverlauf hat mit Demokratie so wenig zu tun wie der Nutzen des Fliegers für den Schutz der Bevölkerung.

Theo Hess
20.09.22 - 11:01 Uhr
Leserbrief
Ort:
Landquart
Zum Artikel:
Initianten ziehen Initiative gegen die F-35-Kampfflugzeuge zurück vom 20. September 2022

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Ja, Theo Hess. Ihren Schlusssatz sollte man auf das Cover der Bundesverfassung drucken:
"Der Kaufverlauf hat mit Demokratie so wenig zu tun wie der Nutzen des Fliegers für den Schutz der Bevölkerung."
Wilhelm, Tell me why?

Der kauf dieser Kampfjets ist völlig übertrieben. Eigentlich sollte man durch den Krieg in der Ukraine schone lange bemerkt haben, dass eine starke Abwehr die bessere Variante ist. Vor allem mit den Festungen die wir haben. Auch hätte ich als Staat nie diese so einfach jedem zu Besichtigung freigegeben. Die Hälfte der Anzahl als Superschnelle Verteidigungs-Kampfjets ja, aber keine für einen Angriff. Persönlich habe ich das Gefühl, unseren Politkern fehlt der Weitblick und das technische Verständnis über Kriegsführung und Strategie.

hak

Im Parlament sitzen Ideologen, die vorgeben, vernünftig denkende Menschen zu sein. Es ist zudem nicht das Geld der National- und Ständeräte, sondern unseres, weshalb es ihnen auch nicht schwer fällt, es aus dem Fenster zu werfen. Das aggressive Verhalten des Menschen macht mir generell Sorgen. Es hat die Menschwerdung über Jahrmillionen begleitet und wir haben nichts dazu gelernt. Auch unser nächster Verwandter, der Schimpanse, ist ein aggressives Lebewesen. Seine Aggressionen richten sich aber nur gegen unmittelbar anwesende Artgenossen, während wir Menschen unsere vermeintlichen Widersacher dank moderner Technik über riesige Distanzen hinweg beschiessen können. Wie fortschrittlich wir doch sind...

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