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Wo ist die Transparenz beim Kantonsspital Graubünden?

Ich spüre aus den Aussagen des Kommunikationsverantwortlichen des Kantonsspital Graubünden eine gewisse Gereiztheit heraus. Am liebsten hätte er, wenn das Thema geheim geblieben wäre. Das Vorgehen des Kantonsspital Graubünden ist nicht nachvollziehbar. Man erinnert sich, dass während Corona gross versprochen wurde, das Spitalpersonal besser zu entschädigen. Alles Schall und Rauch. Vielmehr muss das Personal heute die zugestandene Mehrarbeit während Corona zum gleichen Lohn weiterführen. Und genau das passiert ähnlich auch beim Kantonsspital Graubünden. Herr Roman hat dies nämlich vergessen zu erwähnen oder wollte es nicht. Gemäss einer mir vorliegende Information sollen dem bestehenden Personal nach Ablauf der drei Jahre neue Verträge unterbreitet werden. Diese Verträge sehen dann schon vor, dass der gleiche Lohn weiterbezahlt wird. Jedoch soll für diesen Lohn länger gearbeitet werden müssen. Ein kleines Detail, das man hier verschweigt. Es wäre an der Zeit, dass das Kantonsspital Graubünden die Öffentlichkeit transparent informiert.

Peter Meister
26.08.22 - 08:21 Uhr
Leserbrief
Ort:
Chur
Zum Artikel:
Neue Hilfskräfte erhalten weniger Lohn, BT, 25.08.22

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