×

Tourismus

«Graubünden Park» als Idee

Der Kanton Graubünden präsentiert eine der schönsten Naturparkanlagen mit zahlreichen Tälern wie die Surselva, den drei Südtälern, dem Engadin und die Nordtäler. 600 Seen, über 4000 Km Bikewege. 11'000 Km markierte Wanderwege prägen den Reiz der Gebirgslandschaft, Wasserfälle und Schluchten haben landschaftlich einmalige Szenerien geschaffen wie zum Beispiel die Viamala und die Rheinschlucht. Im Winter stehen bestens präparierte 1700 Km Langlaufloipen bereit. 2025 Km präparierte Skipisten laden die Gäste zum Befahren ein.
Die Idee wäre eine Graubünden-Park-Vignette von 60.- Fr. als Jahresgebühr pro Person für den Eintritt in den Naturpark Graubünden zu erheben, Kinder Fr. 20.-, bis sechs Jahre gratis.
Dem Besucher würden genügend Toiletten gratis (keine Toi Toi) bereitgestellt werden. Die Anlagen sollten in Gemeinden z.B. an Haltestellen und öffentlichen Parkplätzen gut erkennbar platziert sein.

Als Vergleich Eintritts Preise im:
- Europa Park Rust 60 Euro pro Person und Kinder 45 Euro plus Erlebnisbahnen
- Disneyland Paris 1 Tageskarte pro Person 54 Euro und Kinder 45 Euro

Die Idee steht offen zur Diskussion.

Erich Chiavi

Erich Chiavi
12.07.22 - 14:02 Uhr
Leserbrief
Ort:
Davos Dorf

Kommentieren

Kommentar senden

Grundsätzlich ist es so, dass Graubünden sehr viel bietet. Aber jeder Tourist bringt auch Geld in die Hotelerie oder Parahotelerie und bezahlt ein Kurtaxe.
Es gibt auch andere schöne Gegenden und warum soll der Unterländer nach Graubünden fahren, wenn er dasselbe auch im Appenzellerland oder Toggenburg bekommt?
Man könnte ja auch Fr.50.- pro Jahr verlangen für alle, die im Wald spazieren gehen, denn dieser gehört ja auch nicht ihnen und dort zahlen sie auch keine Kurtaxe.
Aber die Waldbesitzer pflegen den Wald und unterhalten die Waldstrassen - und wir benutzen alles gratis.

Lieber Herr Chiavi,
danke, diesen Vorschlag machten Sie ja schon mal:
https://www.suedostschweiz.ch/leserbriefe/2021-10-28/graubuenden-park-a…
Graubünden mit den schönsten Worten darstellen, wie Sie, macht das nicht längst Graubünden Ferien (GRF)?
Mit beschränktem Erfolg – und darauf wollen Sie nun noch eine Gebühr (Vignette) draufsatteln (wo doch die Auto-Vignette bereits beschränkt beliebt ist)?
Unlogisch:
1) Etwas, das bisher schon kein Superhit ist, soll erstrebenswerter sein, indem man es verteuert?
2) Was Sie als "Naturpark GR" bezeichnen, erlebe (nicht nur) ich als Lärm- und Abgase-Location.
Sprich:
Wir in GR müssten das tun, was ich seit über sechs Jahren öffentlich fordere: Die Qualität steigern (Wahlfreiheit).
Den Preis steigern – was man bisher tut bzw. fordert – könnten Sie dann immer noch; obwohl, gemäss meiner Schätzung, die Kosten für das bahnbrechend segensreiche Angebot (Prototyp Edental alias Neandertal alias Pension Waldesruh: Mein «Gesundheitstourismus auch für Einheimische» alias Systemwechsel alias «Vorbild für die Welt» alias «Prototyp zwecks Heureka-/Domino-Effekt») nicht höher wären.