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Kosten / Nutzen zum Wolf

Es wird Zeit, dass eine Berechnung gemacht wird und diese auch als Grundlage für die Politiker für eine Entscheidung hilft.
Wo sehen denn die Wolfschützer den Nutzen?
Eigentlich gibt es nur Nachteile für die Alpwirtschaft mit einem unverhältnismässigen Aufwand an Kosten und grosse Ängste um die Nutztiere und schlaflose Nächte. Zudem sollte das Bundesamt die Zahlen nennen für den ganzen präventiven Schutz und die Folgekosten!
Die sogenannten Wolfexperten reden von Erfahrungen mit Wolfsrudeln in Kanada und meinen, man könne das in Graubünden auch umsetzen! Wie sich Wölfe verhalten wissen fast alle, aber in bewirtschaftetem Berggebiet ist es anders als in der Wildnis.

Der Luchs macht doch, was wichtig ist und nimmt schwache Wildtiere aus dem Bestand.

Alois Steinmann
12.07.22 - 16:41 Uhr
Leserbrief
Ort:
Wilen b.Wil

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Es gibt Wolfsexperten in Graubünden, nur werden die aussen vor gelassen. Der Wolf hat viele Nutzen, siehe Gebiet Tamins wo der Jungwald wieder wachsen konnte und die Wildtierbestände gesund sind. Dank des Calanda-Rudels. Die Alpwirtschaft sollte das Thema Wolf annehmen und nicht ablehnen. Es gibt gute Beispiele wo das funktioniert und ich spreche nicht von Canada sondern von Graubünden. Wäre der Wolf nicht da, würde der Luchs bekämpft, so sehe ich das Spiel welches betrieben wird. Und anscheinend wissen zuviele nicht wie sich Wölfe verhalten, sonst wäre die Angst um ein vielfaches kleiner. Vielleicht müsste das bewirtschaftete Berggebiet vermehrt zurück zu seinen Wurzeln, in die Wildnis.

Der "Wolf" kostet dem Bund jährlich zwischen 10 und 15 Mio Franken gem. Kantonstierarzt.
Damit könnte man in Osteuropa einen grossen Naturpark mit Rangern unterhalten!
Nachdem es keine billig zu jagende Schafe mehr gibt, nimmt er sich nun ungeschützte Kühe vor.
Er verhält sich wie der Mensch, warum hart arbeiten wenn es Hartz4 gibt?

Ich kann gut verstehen, dass sich Tierhalter Sorgen um ihre Nutztiere machen. Doch die Frage Herrn Steinmanns nach dem Nutzen eines Wolfs ist verhängnisvoll. Seit Jahrhunderten glauben Menschen, es gäbe "nützliche" und "schädliche" Tiere. Die Entnahme einer Tierart aus der Natur hat Einfluss auf die Umgebung, manchmal nur einen kleinen, manchmal einen grossen. Jedes Mal, wenn es für eine Tierart keinen Platz mehr haben soll, stelle ich die Frage, warum es nicht nicht nur 8.6 Millionen Menschen in der Schweiz gibt, sondern warum die Zahl der Menschen ständig wächst.

Wir hatten auch schon eine Zeit ohne Wölfe in der Schweiz. Der Wolf soll ja nicht ausgerottet werden, aber in dicht bewirtschafteten Gebieten ist es nicht möglich. Die Schweizer nehmen gar nicht zahlenmässig zu, sondern die Zuwanderung ist Ursache der Zunahme. Auch eine Frage des Nutzens, denn die Wirtschaft braucht offenbar Fachkräfte.

Wenn aber eine Person mit Aufenthaltsbewilligung sich nicht an die Gesetze hält, kann sie diesen Status verlieren und wird des Landes verwiesen!

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