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Der Irrsinn der Aufrüstung bedroht weltweit den Frieden

Ist die Aufrüstung der Nato wirklich nötig? Wenn man die Militärausgaben betrachtet, ist Russland mit den Militärausgaben eher am Schwanz, Laut Zahlen SIPRI 2020 (Stockholm International Peace Research Institute). Die USA geben pro Jahr 778,1 Milliarden US-Dollar für das Militär aus. Russland 61,7 Milliarden US-Dollar also 12,6-mal weniger als die USA. Die Militärausgaben der NATO, ohne die USA, betragen 324,3 Milliarden US-Dollar, also 5,3-mal mehr als Russland. Trotzdem rüstet jetzt die Nato auf. Deutschland hat beschlossen, die Militärausgaben um 100 Milliarden Euro zu erhöhen. Auch die Schweiz wird die Militärausgaben in den nächsten Jahren um 40 Prozent oder noch mehr erhöhen.
Die Nato wird von den USA dominiert. Die USA hat seit dem Zweiten Weltkrieg immer wieder furchtbare Kriege geführt, wie Armin Wertz in seinem Buch «Die Weltbeherrscher, militärische und geheimdienstliche Operationen der USA» dokumentierte. Auch Daniele Ganser belegte die Kriegspolitik der Vereinigten Staaten in seinem Buch «Illegale Kriege».
Die Kriege der USA und der Nato mit ihren anderen Mitgliedern, Grossbritannien, Frankreich, der Türkei usw. waren katastrophal, wie jetzt der Krieg in der Ukraine.

Heinrich Frei
01.07.22 - 08:41 Uhr
Leserbrief
Ort:
Zürich
Zum Artikel:
Zwischen Nato und Russland droht ein Wettrüsten

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Roter Faden von der Antike bis in die Gegenwart?
Warum müssen irgendwo auf der Erde immer die Waffen sprechen? Es ist fast so als würde das antike Rom bis heute Schule machen. Was sagt der Historiker zu Roms Kriege?
„Die Gegner Roms wussten, dass Rom immer den Krieg bejahte. Nur durch ihn war Rom gross geworden, und deshalb wollte der Senat nichts als Krieg. Die grossen römischen Unternehmer, die die Flotte ausstatteten, die Strassen bauten und Getreideeinkäufe für die marschierenden Legionen organisierten, wurden schwer reich. Der Senat war der Kriegsherr, er befriedigte die Massen, er verhalf zu Reichtum, er konnte nicht mehr zurück. Rom konnte nicht auf seinem Wege stehen bleiben. Der Senat stiftete Unfrieden, um Verzweiflungskämpfe herbeizuführen, er setzte an jedem schwachen Punkt Flotte und Legionen ein, kaum je nach einem lange vorher gefassten grossartigen Plan, sondern immer gemäss der Lage, sehr praktisch mit kalter Klugheit handelnd und ganz ohne Skrupel in der Auswahl der Mittel. Durch unterschiedliche Behandlung verwirrte der Senat seine Gegner: nur von Zeit zu Zeit verwandte er die schärfsten terroristischen Mittel. So gab es keine politische Macht, die Rom einen ernsthaften Widerstand hätte leisten können. Syrien und Ägypten, für kurze Zeit noch einmal verbunden, fielen auseinander; Syrien wurde zermürbenden inneren Wirren und Aufständen preisgegeben.“ Was ist seit der Antike geblieben – was hat sich bis heute gebessert? Max Matt, Altstätten
Quelle: Weltgeschichte von Valentin Veit

Sehr geehrter Herr Frei
Ohne Amerika wären Sie russisch und Ihr Leserbrief nirgends gedruckt. Ja, die Aufrüstung ist notwendig und schon längstens überfällig, ganz einfach.
Si vis pacem para bellum silent enim leges inter arma.
Also hören Sie auf, die Ungeheuerlichkeiten Russlands und seines Kleptokraten und Führers Putler zu verniedlichen

Hr. Walli, ohne USA wäre die Welt in den letzten 50 Jahren friedlicher gewesen: angefangen mit Vietnam bis zuletzt Afghanistan hat sich die USA als "Weltpolizist" aufgeführt und immer nur Zerstörung, Millionen Tote und Verwundete in diesen Ländern und auch in den USA hinterlassen, völlig sinnlos. Und auch in der Ukraine haben die USA ihre Hände drinnen mit der ständigen NATO-Osterweiterung und den immensen "Waffenlieferungen für den Frieden" (welch ein schizophrener Slogan des Westens). Sie sollten mehr in Geschichte wissen! Wissen Sie auch, dass die Ukraine in den letzten Jahrzehnten zu den korruptesten Ländern der Welt gezählt hat und immer noch ist? (übrigens war da auch Joe Bidens Sohn involviert). Dr.oec.W.Lichtenberger

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