St.Luzibrücke - unnötig und unsinnig
Mehr als die Hälfte der Gäste kommen in Arosa mit der Bahn an. Die Strasse ist nicht attraktiv und für Reisebusse nicht zugelassen. Mit der St. Luzibrücke würde sich das ändern. Eine hohe Investition für wenig Nutzen und viel Schaden. In 140m Höhe schwingt sie sich über das "Täli" - rekordverdächtig. Bei der Abzweigung von der Malixerstrasse sind enorme Aufschüttungen geplant, die man auf den Plänen kaum sieht. Das "Totenguot" ob St. Hilarien wird unter einem riesigen Schutthaufen begraben.
Im April steht die Sonne bereits hoch am Himmel - nur die St. Luzibrücke wäre noch höher, von den Häusern am Kupferschmiedeweg aus gesehen. Dieses bis jetzt ruhige Wohnquartier verliert massiv an Wert.
Man könnte fünf Minuten schneller in Arosa sein. Trotzdem wird es auf der Malixerstrasse noch mehr Stau geben als heute.
Das Beste kommt zuletzt: Die Arosabahn würde bald nicht mehr durch die Churer Innenstadt quietschen. Die Strasse würde attraktiver, die Frequenzen der Arosabahn stark zurückgehen, der Streckenunterhalt bleibt teuer. Die Bahn könnte dies auf Dauer nicht überleben, wenn nicht Bund und Kanton die Subventionen massiv erhöhten.
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Herr Hächler, ich gebe Ihnen…
Herr Hächler, ich gebe Ihnen zum Teil recht. Mich persönlich würde es Wunder nehmen, wie sich die Protagonisten den Betrieb die Malixerstrasse vom Araschgerrank bis Sommerau vorstellen. Wenn beim Araschgerrank der Verkehr von Arosa und Lenzerheide im speziellen im Winter zusammenkommen, führt dies zu endlosen Staus. Diese Staus werden dann noch verstärkt, da beim Rosenhügel Linksabgieger von Sommerau kommend in die Stadt hinunter fahren wollen und da die Signalanlage Sommerau nicht auf das Verkehrsaufkommen reagiert. Ohne ein manuelles Umschalten der Signalanlage wird diese Kreuzung zu einer Geduldsprobe. Für das manuelle Umschalten hat die Polizei aber vermutlich keine Zeit, sie muss blitzen gehen, das bringt mehr Profit. Dafür stehen dann aber zig Autos brav im Stau und verschmutzen mit laufenden Motoren die Umwelt. Bevor die Problematik Verkehr Araschgerrank bis Sommerau nicht gelöst ist, kommt für mich eine Brücke nicht in Frage.
Ich kenne die Strasse nach…
Ich kenne die Strasse nach Arosa vom Militär und aus beruflichen Fahrten
Mir scheint, die beurteilen die Angelegenheit ganzheitlich!!! Bravo
LUZIBRÜCKE UNNÖTIG UND…
LUZIBRÜCKE UNNÖTIG UND UNSINNIG Da in meinen Augen, als Ehemaliger Strassenbau Polier, in Chur der Strassenbau allgemein Anscheinend eigene SIN Normen kennt, dürfte es schwierig sein, meine Idee umzusetzen. Hätte die Stadt mit dem Bau der Italienischen Fussgängerbrücke eine Grosse Chance für den Ausbau der Arosa Strasse nicht Vertan, und die Brücke als Fahrbahn für den Autoverkehr Stadt auswärts Gebaut, brauchte man jetzt nur noch die Sankt Luzistrasse bis zum Känzeli um einen Meter zu Verbreitern und die Ganze Verkehrs Problematik wäre Gelöst gewesen. H.P.Lingenhag