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Hochhäuser und Proteste in Kasachstan

Hochhäuser und Proteste in Kasachstan

Die Proteste in Kasachstan wurden "erfolgreich" niedergeschlagen. Der Reichtum der Familie des ehemaligen Präsidenten Nursultan Nasarbajew und seiner Günstlinge provozierte sicher die vielen armen Leute.
In der Hauptstadt Kasachstan Almaty wurden Wolkenkratzer hochgezogen, wie in den USA. Aus Prestigegründen bauen Konzerne, auch in Basel und Zürich, Wolkenkratzer, geplant von Stararchitekten wie früher der Sonnenkönig Louis XIV Versailles.
Wirtschaftlich sind Wolkenkratzer und Hochhäuser, die überall gebaut werden, nicht. Der ROI, der Return on investment bei solchen Gebäuden ist viel schlechter als bei einer Flachbauweise von 5 bis 6 Geschossen. Das Geld, das mit den Bau von solchen Wolkenkratzer vergeudet wird fehlt zum Bau von Wohnungen für das gewöhnliche Volk.
«Über 25 Meter Höhe benötigen Bauten wesentlich mehr Bauenergie als darunter. Statik, Fundationen, Erdbebensicherheit, Brandschutz etc. werden sehr aufwendig, Erschliessungssysteme immer umfangreicher, der Anteil an nutzbaren Geschossflächen immer kleiner.» wie Norbert Novotny, Dr. sc. techn. ETH Ingenieur aus Zürich, feststellte.
Siehe auch. Heute bauen Konzerne Wolkenkratzer, wie Fürsten früher Paläste – IFOR Schweiz

Heinrich Frei
12.01.22 - 16:18 Uhr
Leserbrief
Ort:
CH-8050 Zürich
Zum Artikel:
Niederschlagung der Proteste in Kasachstan

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