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War auch der Baumschnitt am Dreikönigstag wieder nötig?

War auch der Baumschnitt am Dreikönigstag wieder nötig?

Am Dreikönigstag, am 6. Januar 2022, feiert die westliche Kirche den Dreikönigstag und die östliche Kirche Weihnachten.
Für die westliche Kirche ist es das Fest der «Erscheinung des Herrn» - die Erscheinung Christi in seiner Göttlichkeit, die den Menschen offenbart wird. Die Weisen, Sterndeuter aus dem Morgenland, später als die drei Könige bezeichnet, huldigten dem göttlichen Kind und brachten ihm Geschenke dar. Gold für den König, Weihrauch für den Gottessohn und Myrrhe für den Heiland.
Traditionell werden an diesem Tag Kinder als Sternsinger ausgesandt um die Häuser zu segnen mit dem Zeichen «20*C­+M+B+22», «Christus Mansionem Benedicat», «Christus segne dieses Haus». Bekannt als profaner Brauch ist auch der Dreikönigskuchen mit dem versteckten König im Gebäck. Alles Zeichen, die diesen Tag besonders auszeichnen als traditionellen Feiertag - wenn auch die Feier am Sonntag vorher gefeiert wird.
Auch bei den Baumschneidern auf dem Daleu-Friedhof dürfte dieser Tag im Kalender angezeichnet sein als «Katholischer Feiertag: Auf zum Bäumeschneiden!». Der letzte Baumschnitt war an Allerheiligen und der nächste an Fronleichnam?

Priska Haldner
07.01.22 - 13:45 Uhr
Leserbrief
Ort:
Chur

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Wiso Beschweren Sie sich nicht bei der zustädigen Stadtrütin Sandra Maissen Die Mitte welche sicher grosses verstädis haben wird als parakizirede Katolikin und dafür sorgen wird das es keinen ärger mer gibt für sie.Departementsprechstunde ist immer am Freitag Vormittag nach vorheriger Termin vereibarung

Super Idee, Herr Schaffhauser - und für die Lärmimmission wegen zuschlagenden Aututüren ist dann wohl der SP- Stadtrat Patrick Degiacomi zuständig - mit seinem Departement Bildung ...

Liebe Frau Haldner, sie dürfen doch glauben was sie wollen, das ist doch ihre Freiheit. Aber versuchen sie nicht die Freiheit der arbeitenden Bevölkerung einzuschränken nach ihren Wertvorstellungen.
Diese haben ihren Plan nach Vegetation, Arbeitsanfall und vorallem auch nach den Witterungsverhältnissen.
Sie können ja in sich gehen und von der Umwelt nicht ablenken lassen.
Die Zeiten sind doch vorbei, als der Pfarrer noch von der Kanzel verkündete, dass die Bauern am Sonntag ausnahmsweise heuen dürfen, weil das Wetter dieses Jahr aussergewöhnlich ist.
Der Ertrag und die Qualität des Futters für die Tiere ist wichtiger als die Genehmigung Gottes für die Ernte!!!

Lieber Herr Steinmann, auch Sie dürfen glauben, was Sie wollen und in- oder ausser sich gehen, wenn das Umfeld mit der Lärmbelastung dazu nicht einlädt. Vielleicht sollte diese Baumschneiderfirma zünftig nur noch Aufträge in Parks ausführen, zur Mittagszeit, wenn sich die arbeitende Bevölkerung im Umfeld ausruhen will, oder vor Moscheen beim Freitagsgebet - aber da würde dann sicher sogleich die neu geschaffene Stelle für Rassismus-Opfer eingreifen mit einem teuer bezahlten pseudoli nken Anwalt ...(Und wenn zu jeder Tages- und Nachtzeit lautstark die Autotüren von den Moschee-Besuchern zugeschlagen werden, wird von den Anwohnern ja auch Toleranz erwartet...)

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