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Appell an Russland

Appell an Russland

Lasst sich Putin mit Sicherheit nicht vorschreiben - von wem auch immer, was er zu tun oder zu lassen hat. dazu ist dieser Mann zu selbst bewusst. Mit Sicherheit wird er seine Truppen an der Grenze zur Ost - Ukraine, auch nicht abziehen, wie es sich Stoltenberg wünscht. Die Nato sollte diesbezüglich auf alle Eventualitäten vorbereitet sein. Denn ein militäischer Angriff, von wem auch immer, wird nicht "groß" vorher angekündigt. Die Kriege der Vergangenheit, bis in die Gegenwart hinein, haben uns das immer wieder vor Augen geführt.

Detlef von Seggern
23.12.21 - 16:58 Uhr
Leserbrief
Ort:
Pforzheim
Zum Artikel:
Nato-Generalsekretär richtet vor Weihnachten Appell an Rusland

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Was soll die Kriegshetze?
Ist die Welt durch Krieg oder Kriegsrhetorik irgendwo besser geworden? Haben nicht gehaltene Versprechen oder Abmachungen das Miteinander der Menschen oder Staaten verbessert? Nein.
Gorbatschow und Bush haben 1990 vereinbart, dass es keine Osterweiterung der Nato geben wird und sogar in Aussicht gestellt, dass die Nato zu einem Konsultationsgremium unter Einbeziehung Russlands umgewandelt würde! Gelten mündliche Vereinbarungen denn gar nichts mehr?
Und was ist heute?
Der Ausbau von Truppenstützpunkten 400-800 km von der Ukraine entfernt und Truppen Stützpunkte näher der Ukrainischen Grenze, die sich wegen Kiew und Sewastopol schon immer dort befanden, werden als russischer Truppenaufmarsch an der Grenze zur Ukraine bezeichnet, während die Nato und auch die USA in der Ukraine operativ tätig ist, sowohl mit Soldaten als auch mit Gerät.
Wer versucht denn die heutige Sowjetunion vom Aufbau nachhaltiger Handelsbeziehungen abzuhalten, mit Sanktionen gegen Russland und zum Teil auch Sanktionsdrohungen gegen Eu Staaten und Firmen?
Wer sät denn gegen Russland die altbekannten Vorurteile und schreit am lautesten haltet den Dieb? Wer versucht denn mit farbigen Revolutionen sich in die inneren Angelegenheiten Russlands und seiner Anrainerstaaten einzumischen? Und wer hat denn die vielen Kriege der letzten 20 Jahre angefangen, die nur zu grossen Zerstörungen, Destabilisierung und Armut in den Zielländern und wirtschaftlichen Gewinnen für die Aggressoren führten? 1999 Jugoslawien, 2001 Afghanistan, 2003 Irak, 2011 Libyen, 2011 Syrien.
Man muss und kann nicht alles gut finden, was in diesen Ländern geschieht aber ein Krieg findet doch nicht für Menschenrechte, sondern nur für Macht und Wirtschaftsinteressen statt.
Lutz Geisen