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Schweizerische Nationalbank investiert nicht in geächtete Waffen

Schweizerische Nationalbank investiert nicht in geächtete Waffen

Die Schweizerische Nationalbank erhöht die Zinsen nicht. Sie bleibt bei einem Minus-Leitzins, da die Teuerung im Gegensatz zu den USA und der Euro-Zone in der Schweiz klein geblieben ist. Mittlerweile umfasst die Bilanz der Schweizerischen Nationalbank mehr als eine Billion Schweizer Franken, über 1000 Milliarden. – ein Weltrekord, gemessen an der Wirtschaftsgrösse der Schweiz. Mit 950 Milliarden Franken machen die Devisenreserven den grössten Teil davon aus.
Banken, Versicherungen und Pensionskassen der Schweiz investieren weiter schamlos ihre Gelder, Milliarden, in die Rüstungsindustrie, auch in Firmen die geächtete Waffen herstellen, wie Atombomben, Anti-Personenminen und Clusterbomben.
Die Schweizerische Nationalbank schliesst in ihrem Anlageportefeuille jedoch vorbildhaft geächtete Waffen aus, wie der Direktor der Schweizerischen Nationalbank, Thomas Jordan, in einem Interview von Radio SRF, am 16. Dezember 2021, sagte. Dies ist gut. Dieser Ausschluss von «geächteten Waffen» will aber nicht heissen, dass die Nationalbank nach wie vor im Besitze ist von vielen Aktien von Rüstungskonzernen ist, die konventionelle Waffen, wie Panzer, Kampfjets, Minen, Drohnen usw. herstellen.

Heinrich Frei
17.12.21 - 17:09 Uhr
Leserbrief
Ort:
Zürich
Zum Artikel:
Geldpolitik der Schweizer Nationalbank

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