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Abstimmungen

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Die Empörung um eine sogenannte Zweiteilung der Gesellschaft scheint mir ziemlich ein unredliches Argument gegen das Covidgesetz zu sein. Jeder, der nicht an Covid erkrankt ist, ist frei zu wählen, zu welcher Gruppe er gehören will. Impft man sich nicht, so nimmt man damit in Kauf, dass man für sich, die Umgebung und das Krankenwesen erwiesenermaßen ein höheres Risiko darstellt. Dies hat berechtigtermassen Konsequenzen im sozialen Umgang mit anderen. Und Hand aufs Herz: Haben sie damals, als ihre Kinder klein waren, auch auf die übliche, enorm frühe Impfung gegen Kinderkrankheiten verzichtet, welche ein Kind im Normalfall gut überstehen würde? Oder auf eine Auslandreise verzichtet, weil eine Impfung erforderlich war? Und jetzt, wo wir effektiv einen Notstand haben?
Unsere Behörden versuchen alle ihr Bestes in dieser kritischen Situation. Und wenn man unsere Nachbarländer beobachtet, so muss man feststellen, dass unsere Bundesbehörden wahrlich mit Augenmass handeln: soviel Einschränkung wie nötig, aber auch so wenig wie möglich. Weil ich unseren derzeitigen Bundesbehörden diesen pragmatischen Umgang auch in Zukunft zutraue, stimme ich dem Covidgesetz zu.

Luzius Juon
17.11.21 - 20:51 Uhr
Leserbrief
Ort:
Chur

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Ich denke, was Frau Haldner schreibt ist korrekt. Und hier liegt defacto genau das Problem, aus eigenen persönlichen Erfahrungen in meinem Umfeld erfolgt eine Ansteckung vermehrt auch von doppelt geimpften Personen und so ist es fahrlässig und zu 100% falsch, wenn man annimmt dass eine Durchimpfung der einzige Ausweg ist aus dieser Pandemie, man reitet hier mit dieser Impfung ein totes Pferd. Und zudem weigere ich mich dies gutzuheissen, dass man sich mit dem Zertifikat wieder normal verhalten kann, es ist eine falsche Sicherheit welche die Pandemie treibt und ich stelle hier eine extreme Unsoldarität fest, welche es zu verhindern gilt inskünftig.

Erstens, Herr Müller, wurden die Firmen, die Impfstoffe entwickelt haben massiv von den Ländern unterstützt - (lesen Sie dazu meinen Kommentar zu Jean-Marie Zogg), so dass das finanzielle Risiko für sie klein blieb und zweitens machen da viele Zertifikatspflicht-Anhänger, vor allem die Geimpften, einen gravierenden Denkfehler: Es wurde von den Herstellern der Impfstoffe, dringend geboten, dass auch geimpfte Personen die Regeln von Abstand, Masken und Händewaschen etc. weiter einhalten sollen (steht auf dem Beipackzettel zur Impfung!). Da dies aber die wenigsten taten und sich in falscher Sicherheit wogen, sind die Fallzahlen ebenfalls in die Höhe geschossen - nicht wegen den Ungeimpften, die sich an die Massnahmen hielten, sondern vermutlich eher wegen den Geimpften, die es bei Massenveranstaltungen nicht mehr taten- denn auch die Geimpften können das Virus weitergeben, einfach während einer kürzeren Zeitspanne. Das Schwurbel-Märchen in dieser ganzen Corona-Problematik ist dies, dass durch die Impfung alle Vorsichts- Massnahmen aufgehoben werden können. Und wenn schon an Veranstaltungen Jubel, Trubel, Heiterkeit gelten soll, dann nur, wenn alle Personen -auch die Geimpften-vorher getestet werden.

Herr Zogg,

Die Covid19-Impfungen sind mit einem beschleunigten Zulassungsverfahren auf den Markt gekommen - in Europa - und in den USA sogar mit Notfallzulassungen:

Quelle: BAG, sda

COVID19-Impfstoff

Biontech/Pfizer, Stand: 23.12 2020

Anwendung

B e s c h l e u n i g t e s Zulassungsverfahren:
Swissmedic lässt Impfstoff ab dem 19. Dezember 2020 in der Schweiz zu.

Entwicklung

Virusanalyse von Biontech (D) und Pfizer (USA)
Drei Testphasen inkl. Tests an Tieren und später an ca. 30 000 Personen

Produktion

Produktion des Impfstoffs schon während des Zulassungsverfahrens mit Risiko auf Nichtzulassung
Erste Lieferung von 107 000 Impfdosen (Biontech/Pfizer am 22. Dezember 2020. Bestellt sind 3 Mio.Impfdosen)
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"Wie sicher ist die schnelle Zulasssung für einen Corona-Impfstoff?"
www.swr.de
Stand 29.7.2021, Anja Braun
"Corona-Impfstoffe werden in Europa in beschleunigten Verfahren von der europäischen Arzneimittelbehörde zugelassen. In den USA und anderen Ländern gibt es Notfallzulassungen. Wie sicher sind solche Impfstoffe?"
"Mit einer Notfallzulassung können die Corona-Impfstoffe eingesetzt werden, obwohl längere Studien zur Sicherheit und Wirkung noch fehlen.
Bei einer regulären Zulassung wird ein neuer Impfstoff oft mehrere Jahre ausführlich getestet".........................

"Spätere Nebenwirkungen nicht ausgeschlossen"
Nach den bisherigen Erfahrungen scheinen die beiden Impfstoffe von Biontech/Pfizer, Moderna und AstraZeneca sicher zu sein..........Es gab allerdings mehrere Fälle von starken, allergischen Reaktionen auf die Impfstoffe. Schwere Nebenwirkungen können zudem auch später noch auftreten erklärt Virologe Hengel." (Hartmut Hengel, Virologe an der Uni Freiburg)
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Die beschleunigten Verfahren haben zudem ein Ablaufdatum-nach einem Jahr läuft die Zulassung ab und muss erneuert werden, oder aber die Impfung wird ordentlich zugelassen. (Mathias Tertilt,, 14.4.2021, aktualisiert,12.Nov.2021, quarks.de)
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Zudem werde die Haftung der Hersteller mit einem beschleunigten Verfahren stark eingeschränkt.(Europäische Kommission,ec.europa.,11.Dez.2020, "Begrenzte Marktzulassung für Covid 19-Impfungen in der EU)

Üblicherweise sei ein Forschungsprogramm ein grosses finanzielles Risiko, jetzt aber haben die Staaten finanzielle Hilfe geleistet. In Deutschland für Biontech zum Beispiel.: BioNTech erhalte vom Bundesministerium für Bildung und Forschung eine Förderung von bis zu 375 Millionen Euro..(investors.biontech.de news-releases)
Und - wie allgemein bekannt-gehören die mRNA Impfstoffe von BioNTech/Pfizer und Moderna zu den genetischen Impfstoffen.Zudem wird um die Aufnahme der Impfstoff-RNA in die Zelllen der geimpften Person zu erleichtern eine "Verpackung" in Lipid-Nanopartikel verwendet. mRNA-Impfstoffe wurden erstmals 2002 in klinischen Studien am Menschen getestet-es sind also Bestandteile in diesen Impfungen, deren längerfristige Auswirkungen noch nicht bekannt sind. Dashalb wollen die Hersteller vielleicht auch keine Haftung bei Langzeitfolgen übernehmen und der Bund nur mit einer relativ kleinen Summe haften.

Frau Haldner
1. Die Impfstoffe wurden vollumfänglich vor der Zulassung geprüft.
2. Es gibt keine Genveränderung
3. Früher gab es keine lange Tests. Es gibt sogar Einführungen von Impstoffe bei denen nur einen Selbsttest des Erfinders vorausging. Louis Pasteur lässt grüssen.
4. Wissen Sie viel die Pharma-Industrie für die Entwicklung des Impfstoffes aufgewendet hat? Und die ohne Garantie eines "Return of Money". Risiko pur, der auch mal gewürdigt werden muss!

1. Es gab Unstimmigkeiten bei der Zulassung:
Die Studien zur Zulassung der Gentechnik-Präparate für die Impfungen gegen Covid wurden in noch nie dagewesener Kürze bis zur bedingen Zulassung getrieben. Dabei ist aber nach dem was bisher bekannt wurde, offenbar ein erklecklicher Anteil der Daten gefälscht oder gar nicht erhoben wurden.

https://tkp.at/2021/11/15/sucharit-bahkdi-ueber-die-verfaelschungen-bei…

3. Hier nimmt man es viel genauer:
Kontroverse um Lübecker Impfstoff-Erfinder Winfried Stöcker

https://www.dw.com/de/kontroverse-um-lübecker-impfstoff-erfinder-winfri…

Und wie war das damals mit dem Tuberkulin Skandal? Da fand die Zulassung auch im Eilverfahren statt:

https://www.lindau-nobel.org/de/robert-koch-ein-gigant-wankte/

4. Die Impfstoff Entwicklung wurde zum grossen Teil öffentlich finanziert:
Lukrative Impfstoff-Forschung

https://www.3sat.de/wissen/nano/finanzierung-impfstoff-100.html

Die früheren Impfungen, die hier beschrieben wurden, kamen nicht mit Schnellzulassungen auf den Markt und enthielten auch nicht gentechnisch veränderte Substanzen und Nano-Partikel. Im Newsticker im ÖV wurde am 16.11.2021 gemeldet, dass Biontech/Pfizer und Moderna pro Sekunde 1000 Dollar verdienen an den Impfungen gegen Covod19-dass das nicht nur ein gesundheitliches Interesse dieser Firmen,ist, sondern vor allem auch ein geschäftliches, ist offensichtlich, wird aber von unseren Behörden zu wenig kommuniziert.

Und dann? Aber hoffentlich verdienen diese Firmen gutes Geld mit der Impfung, ihnen haben wir schliesslich auch zu verdanken dass wir nun ein paar Monate mit dem Zertifikat auch wieder einigermassen normal leben konnten - Gastronomie, Kultur, Reisen, volle Stadien, Menschenmassen wie früher - alles gut!

Diese Quasinormalität ist nun durch die Impfverweigerer und neunmalklugen Besserwisser wieder gefährdet, die sich sehr unsolidarisch verhalten.
Dabei ist doch längst klar, dass der Ausweg aus dieser Krise nur durch eine möglichst vollständige Durchimpfung erreicht werden kann, von mir aus halt auch mit Auffrischungen alle paar Monate. Dann ist es mir herzlich egal, wer damit alles verdient, Hauptsache nicht wieder mehr Einschränkungen.

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