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Impfpflicht durch die Hintertür

Impfpflicht durch die Hintertür

Bei den Coronamassnahmen geht es sicher nicht um die Einschüchterung der Bevölkerung und auch nicht um die Impfpflicht durch die Hintertür. Es wurde von Anfang an kommuniziert, dass eine Covid-Impfung nicht zu 100% vor einer Ansteckung oder vor einer Erkrankung schützt. Aber die Impfung schützt zu einem sehr hohen Prozentsatz vor einer schweren Erkrankung oder sogar vor dem Tod. Dies belegen die Statistiken z.B. des BAG. Zudem wurden die Impfstoffe offiziell zugelassen, nachdem diese wie alle andern Impfung durch die zuständigen Gremien geprüft wurden. Ihre diesbezügliche Behauptung ist schlicht und einfach falsch. Es stimmt auch nicht, dass die Zertifikatspflicht gesetzeswidrig ist. Diese basiert auf dem Covid-Gesetz. Über Teile dieses Gesetzes - nämlich über die im März 2021 beschlossenen Ergänzungen (Einführung des Covid-Zertifikats, Finanzhilfen für Betroffene, Weiterentwicklung des Contact-Tracing sowie die Förderung der Covid-Tests), über welches am 28. November abgestimmt wird. Über das Epidemiegesetz wird nicht abgestimmt. Wenn Sie sich, liebe Frau Marugg, nicht impfen lassen wollen, ist das Ihr gutes Recht. Wenn Sie dadurch einer überwältigenden Mehrheit von Menschen, welche sich vor einer schweren Erkrankung durch die Impfung geschützt haben, weitere Einschränkungen zumuten wollen, müssen Sie sich nicht wundern, dass sich diese Mehrheit wehrt. Lassen Sie und die weiteren Impf-Skeptiker sich impfen, dann werden wir in Kürze alle wieder ein uneingeschränktes Zusammenleben führen können. Und wenn nicht, werden Sie und die andern Impfgegner weiterhin mit dem Covid-Zertifikat leben müssen - und die Tests dann hoffentlich auch selber bezahlen müssen. Darum stimme ich am 28. November mit Überzeugung Ja zum Covid-Gesetz.

Urban Möll
08. Oktober 2021, 16:23:12
Leserbrief
Ort:
Vella
Zum Artikel:
Impfpflicht durch die Hintertür/Leserbrief von Maja Marugg vom 7.10.2021

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Herren Hofer und Steinmann
Der Grossteil der Covid19-Patienten, die im Krankenhaus behandelt werden, sind ungeimpft.
Am 28. November stimmen wir über Änderungen zum Covid-19-Gesetz. Die Änderungen im Covid-19-Gesetz stammen aus dem Parlament.

Sie wissen aber schon, dass Patienten, die innerhalb von 14 Tagen nach der Impfung immer noch als UNGEIMPFT gelten, obwohl sie auch 2 oder 3 Impfungen erhalten haben? wenn also Geimpfte innerhalb dieser zwei Wochen eine Behandlung wegen Krankheitszeichen brauchen, die sie wegen der Impfung haben, werden diese nicht als Impfnebenwirkung anerkannt und somit auch nicht registriert und gezählt - Grund: die KK zahlen keine Behandlungen von Impfnebenwirkungen! Somit ist das nichts anderes als ein weiterer Betrug, man kann dann ungehemmt von angeblich Ungeimpften sprechen, die eine Behandlung benötigten....
Wenn man eine Behandlung wegen den Impfnebenwirkungen nach den oben erwähnten 14 Tagen braucht, dann werden die Patienten zwar als Geimpfter registriert, aber die Symptome werden aus dem gleichen KK-Grund einfach als eine andere Krankheit taxiert bzw. ein möglicher Zusammenhang mit der Impfung wird nicht untersucht, nicht in Betracht gezogen, kategorisch abgelehnt und somit nicht gemeldet...

Wer den Statistiken des BAG vertraut, vergisst, dass dieses Amt nicht unfehlbar ist. Wer am 28. November Ja stimmt, hat vergessen, dass uns der Bundesrat am 13. Juni bewusst den korrekten Gesetzestext unterschlagen hat, weshalb ein Referendum notwendig wurde. Er hat auch nicht begriffen, dass man mit einem unausgereiften Gesetz die Verfassung nicht einfach ungültig machen kann.

Lesen Sie mal https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/israel-die-irrefuehrende-st…

Israel ist schon lange nicht mehr Impfweltmeister; mit einem Anteil an vollständig Geimpften von bloss 63% liegt es im Moment auf dem 42. Platz. Für eine Herdenimmunität bräuchte es aber 80%.  Der Grund für den neuen Ausbruch ist, dass die Massnahmen wohl im Hinblick auf die Wahlen viel zu früh gelockert wurden und nicht, weil das Vakzin nicht genügend wirkt.

Warum steht in der Südostschweiz nichts von dem, was bei einer Corona Demonstration in Bern geschah?
Da traktierten mehrere Polizisten einen alten, wehrlosen am Boden liegenden Mann mit Fusstritten und Faustschlägen. Ist das noch die Schweiz von Henry Dunant? Eine Schande. Erinnerungen an den Landesstreik wo auch Einsatzkräfte gegen die eigene Bevölkerung eingesetzt wurden werden wieder wach.

https://www.bernerzeitung.ch/grobe-festnahme-sorgt-fuer-kopfschuetteln-…

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