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Zum Tod vom Marco Borradori

Zum Tod vom Marco Borradori

Zum Tod vom Marco Borradori
Marco Borradori war 18 Jahre Vorsteher des Bau, Verkehrs und Umweltdepartement im Kanton Tessin. Er war ein Visionär mit einer grossen Portion Mut zur Veränderung und hat die Raumplanung im Kanton Tessin stark geprägt. So hat er praktisch den gesamten Maiensässraum umgezont in «Kulturlandschaft mit schützenswerten Bauten» . Diese Zone beinhaltete 10000 Bauten die nun kulturell erhalten, geschützt und genutzt werden können. Marco Borradori hat erkannt, dass nur mit einer Nutzung der Bauten die Tessiner Landschaft baukulturell erhalten werden kann. Borradori erreichte damit, dass die Rustici ausgebaut und genutzt werden konnten, aber in der kulturellen Identität erhalten blieben. Wandert man im Tessin zum Beispiel in den sehr schlecht zugänglichen Seitentälern des Valle Maggia, so trifft man auf einige wunderschön erhaltene Dörfchen mit schönen Steinbauten, die nur zu Fuss erreichbar sind. Das alles Dank Marco Borradoris Weitsicht. Dann kam die Zweitwohnungsinitiative die sein erfolgreiches Werk bedrohte. Doch auch da war Marco Borradori erfolgreich und konnte für seine landschaftsprägenden, geschützten Bauten eine Ausnahmeregelung im Bundesgesetz erwirken. Das Tessin verliert mit ihm einen grossartigen Menschen, Visionär und Macher.

Peter Tarnutzer
13. August 2021, 20:18:06
Leserbrief
Ort:
Trin
Zum Artikel:
Ausgabe vom Donnerstag

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Peter Tarnutzer, IHR Idol: Marco Borradori (Lega dei Ticinesi, rechte bzw. rechtspopulistische Protestpartei, ist ausschliesslich im Kanton Tessin aktiv).
Peter Tarnutzer, mit dem Song sind Sie ja seit x-Jahren auf Tournee:
Aus ehemaligen Heuhütten (die gerechterweise wieder entfernt werden sollten nach Gebrauch wie Campingzelte von Camps, wie ich finde) sollen Millionenprofite (siehe Beobachter 4.8.2021, Maiensässe kosten mittlerweile Millionen, «Das ist wie ein schlechter Witz») für Wenige (Eigentümer) und Löcherung der wenigen noch halbwegs unberührten Natur in der Schweiz mit Overkillzivilisation werden (durch Baulandisierungs-Goldrausch)? Nein!
"Kultur" sehe ich hier vorgeschoben für kruden "Profit". Denn wenn Sie die Bauten wirklich als "Kultur" schützen wollten, würden kleine Beträge für die Restaurierung und ungenutztes Stehenlassen genügen. Da Sie und Ihre "Kultur"-Freunde derart "kulturbeflissen" only sind, sicher eine erstrebenswerte NON-Profit-Organisation-Aufgabenstellung für Sie, gell.
Bereits anno 2000 forderten in einem profunden Beobachter-Artikel Fachpersonen Ruhereservate in der Schweiz, weil es praktisch flächendeckend verdammt noch mal zu rambazamba-laut ist in Wilhelms Non-Ballenberg-Landen. Und genau die Beschallung würde nochmal vermehrt durch Ihr ökologisch konterkarierendes Bestreben, in der Natur diese Little-Bolgenplazas zu etablieren inklusive Auto-/Motorräder-/Töfflis-Infrastrukturen bis zur tendenziellen Lebenskapitulation: ein einziger Sonntag, wie 15.8.2021, der gesetzlich zur Erholung (Sonntagsruhe) gedacht ist, an der Südumfahrung Chur mit around-the-clock Motorräder-Wahnsinn macht mich im Gegenteil reif für die Insel – aber WO soll die sein?
Siehe meinen Kommentar:
https://www.suedostschweiz.ch/aus-dem-leben/2021-08-12/die-motoren-heul…
"Marco Borradoris Weitsicht" finde ich sträfliche Kurzsicht. Er war ein "Macher", aber das sind die weltweiten Horden auch, gemäss objektiver Naturgesetze aber "Kaputt-Macher", wenn ich den sterbenden Planeten betrachte.
Siehe meinen Kommentar:
https://www.suedostschweiz.ch/aus-dem-leben/2021-08-15/der-traum-vom-lu…
Peter Tarnutzer, Ihr Modell wären Ferien "Für wenige (reiche-starke)" (der SP-Slogan lautet umgekehrt: "Für alle statt für wenige"), hingegen mein Modell Edental wäre Wohnverdichtung UND Wohnen (nahezu) wie in unberührter Natur, sprich: Naturunberührtheits-Bewahrung UND Gesundheit alias Paradies für Bewohner. Yeah, das ist die Kunst, die quasi Quadratur des Kreises, was ich bisher nirgends sehe, da muss erst ich Galilei-Picasso kommen, aber ich bin ein Rufer in der Wüste, ja, und die herrschende geistige Wüste erzeugt einen Planeten der physischen Wüste, seufzt Donald Duck.

Peter Tarnutzer, IHR Idol: Marco Borradori (Lega dei Ticinesi, rechte bzw. rechtspopulistische Protestpartei, ist ausschliesslich im Kanton Tessin aktiv).
Peter Tarnutzer, mit dem Song sind Sie ja seit x-Jahren auf Tournee:
Aus ehemaligen Heuhütten (die gerechterweise wieder entfernt werden sollten nach Gebrauch wie Campingzelte von Camps, wie ich finde) sollen Millionenprofite (siehe Beobachter 4.8.2021, Maiensässe kosten mittlerweile Millionen, «Das ist wie ein schlechter Witz») für Wenige (Eigentümer) und Löcherung der wenigen noch halbwegs unberührten Natur in der Schweiz mit Overkillzivilisation werden (durch Baulandisierungs-Goldrausch)? Nein!
"Kultur" sehe ich hier vorgeschoben für kruden "Profit". Denn wenn Sie die Bauten wirklich als "Kultur" schützen wollten, würden kleine Beträge für die Restaurierung und ungenutztes Stehenlassen genügen. Da Sie und Ihre "Kultur"-Freunde derart "kulturbeflissen only sind, sicher eine erstrebenswerte NON-Profit-Organisation-Aufgabenstellung für Sie, gell.
Bereits anno 2000 forderten in einem profunden Beobachter-Artikel Fachpersonen Ruhereservate in der Schweiz, weil es praktisch flächendeckend verdammt noch mal zu rambazamba-laut ist in Wilhelms Non-Ballenberg-Landen. Und genau die Beschallung würde nochmal vermehrt durch Ihr ökologisch konterkarierendes Bestreben, in der Natur diese Little-Bolgenplazas zu etablieren inklusive Auto-/Motorräder-/Töfflis-Infrastrukturen bis zur tendenziellen Lebenskapitulation: ein einziger Sonntag, wie 15.8.2021, der gesetzlich zur Erholung gedacht ist, an der Südumfahrung Chur mit around-the-clock Motorräder-Wahnsinn macht mich im Gegenteil reif für die Insel – aber WO soll die sein?
"Marco Borradoris Weitsicht" finde ich sträfliche Kurzsicht. Er war ein "Macher", aber das sind die weltweiten Horden auch, gemäss objektiver Naturgesetze aber "Kaputt-Macher", wenn ich den sterbenden Planeten betrachte.
Siehe meinen Kommentar:
https://www.suedostschweiz.ch/aus-dem-leben/2021-08-15/der-traum-vom-lu…
Peter Tarnutzer, Ihr Modell wären Ferien "Für wenige (reiche-starke)" (der SP-Slogan lautet umgekehrt: "Für alle statt für wenige"), hingegen mein Modell Edental wäre Wohnverdichtung UND Wohnen (nahezu) wie in unberührter Natur, sprich: Naturunberührtheits-Bewahrung UND Gesundheit alias Paradies für Bewohner. Yeah, das ist die Kunst, die quasi Quadratur des Kreises, was ich bisher nirgends sehe, da muss erst ich Galilei-Picasso kommen, aber ich bin ein Rufer in der Wüste, ja, und die herrschende geistige Wüste erzeugt einen Planeten der physischen Wüste, seufzt Donald Duck.

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