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Gesundheit erhalten

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Für Parkinson können Pestizide verantwortlich sein? Tatsächlich ist in Frankreich seit 2012 Parkinson als Berufskrankheit bei Landwirten anerkannt. 2018 wurde eine Studie publiziert, die aufzeigt, dass nicht nur Winzer, die Pestizide einsetzen, eher an Parkinson erkranken. Auch andere Personen, die in einem stark von Weinbau beanspruchten Gebiet wohnen, haben ein um 10 Prozent höheres Risiko. Hm... Ich wohne in Malans. Kenne vier Personen welche an Parkinson erkrankt sind. Drei davon wohnen in unmittelbarer Nähe zu den Reben, welche über Jahrzehnte mit Pestiziden behandelt wurden.
Nicht viel anders sieht es mit den Folgen überdüngten Böden aus. Das BAFU meldet: «Nitrat überschreitet den Grenzwert von 25 mg/l im Grundwasser landesweit an fast 15% aller Messstellen. In überwiegend ackerbaulich geprägten Gebieten liegen die Konzentrationen an mehr als 40% der Messstellen über dem Grenzwert». Das Nitrat gelangt ins Grundwasser und somit in das Trinkwasser. Unser Körper baut es zu Nitrit um, was als krebsfördernd gilt. Seit Jahren nehmen in der Schweiz Magen-Darmkarzinome zu. Kaum ein*e Schweizer*in welche in ihrem Umfeld nicht eine an Krebs leidende Person kennt.
Es wird Zeit, dass auch die Schweiz neu die Gesundheit höher wertet als die Profitgier der Intensivlandwirtschaft. Mit 2x Ja am 13.6.21 fördern wir die Gesundheit und dämmen indirekt auch die Kostenspirale der Gesundheitskosten.

Nic Rüdisühli
02. Juni 2021, 14:52:12
Leserbrief
Ort:
Malans
Zum Artikel:
Abstummungsumfragen 2.6.2021

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