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Mit einem CO2 Abbau ist es nicht getan.

Mit einem CO2 Abbau ist es nicht getan.

Was ein deutscher Schriftsteller und Zukunftsforscher 1970 schrieb muss heute ebenso nachdenklich machen. - „Die Nachkriegsjahre führten zu einer industriellen Revolution wie sie die Welt noch nie kannte. Nach und nach sieht man die Gefährdung der Umwelt. Wie notwendig ein vorsichtiger und voraussichtiger Umgang mit den im Zuge der industriellen Revolution entwickelten Innovationen ist, zeigt die ins Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit gedrungene Umweltverschlechterung.“

Die Umweltverschmutzung stand vor 60 Jahren im Mittelpunkt des öffentlichen Gesprächs; Von Köln bis Hongkong, von New York bis Tokio, von Basel bis Moskau stand die Frage, wie die Natur in allen ihren Lebensformen gegen den im letzten Jahrzehnt übergross gewordenen Ansturm von Rauch, Schmutz, Gift und Lärm erhalten werden könnte, im Mittelpunkt des öffentlichen Gesprächs.

Heute wird einseitig demonstriert und beschuldigt, als hätten die Demonstranten keine Ahnung was schon seit den 1960er Jahren gegen die Umweltverschmutzung geleistet wurde. Die Demonstranten stehen selbst mitten drin. Ob sie sich auch schon darüber Gedanken gemacht haben welche grossen Probleme mit dem Wachstum und Wohlstand immer verbunden sein werden? Mit einem CO2 Abbau in der Meinung das Klima könne gesteuert werden, ist es noch längstens nicht getan. Der Umweltschutz beginnt im Kopf. Wie jedermann selber sieht schafft alleine schon der kopflos hingeschmissene Abfall täglich Probleme.

Max Matt
01. Juni 2021, 11:51:44
Leserbrief
Ort:
Altstätten

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Auch Klimaschutz beginnt im Kopf! Der globale Temperaturanstieg muss gebremst und rückgängig gemacht werden. Schon heute lassen sich die Folgen der erhöhten Temperatur anhand der Übersterlichkeit, Austrocknung der Böden, Völkerwanderungen, etc. beweisen. Vielleicht kann die Schweiz die Welt Dank CO2-Gesetz nicht retten. Aber Nichtstun und abwarten ist keine Lösung. Jede Einzelperson, jeder Staat muss das Menschenmögliche tun um den Globus zu retten.

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