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Impfen aus Solidarität

Impfen aus Solidarität

Dass Corona-Impfungen schützen, zeigen die Zahlen eindeutig. Nun scheint es, dass Impfdosen in genügender Anzahl verfügbar werden. Um eine wirkungsvolle «Herdenimmunität» zu erreichen müssten weit über 70% der Bevölkerung durchgeimpft werden. Erst ab diesem Wert könnte die Pandemie überwunden werden. Wird dieser Prozentsatz nicht erreicht, wird uns, abhängig von Mutationen, der Virus das Leben mehr oder weniger schwermachen. Offenbar gibt es Corona-Impfgegner, welche sich einer Impfung strikt verweigern (aus welchen Gründen auch immer). Es wäre da nur konsequent, wenn diese Personen ebenfalls auf jegliche medizinischen Leistungen verzichten würden. Die Krankenkassen sollten sich überlegen, Impfverweigerern im Fall einer Infektion mit Covid-19 die Leistungen komplett zu streichen.

Hans Etter
08. April 2021, 17:59:19
Leserbrief
Ort:
St Gallen

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Interessant ist noch folgende Nachricht vom 8. April 2021:
"Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hält eine Impfpflicht für grundsätzlich zulässig. "Die Maßnahmen können in einer demokratischen Gesellschaft als notwendig angesehen werden", urteilte das Gericht nach einer Klage mehrerer Familien."
Quelle: https://www.dw.com/de/egmr-h%C3%A4lt-impfpflicht-f%C3%BCr-zul%C3%A4ssig…

Dass es genügend Impfdosen gibt, ist eher unwahrscheinlich. Warum wird denn in den Zentren nur an einem Tag pro Woche geimpft, wenn doch so viele anstehen?
Zudem können Geimpfte immer noch Steuer sein!
Krankenkassen können die Leistungen für Verweigerer nicht kürzen, denn dann kämen alle Raucher, Drögeler, Übergewichtige, Sofahocker usw. in dieselbe Schublade!

Hans Etter begibt sich mit seiner Forderung auf das Niveau rassistischer Diktatoren, indem er gute und schlechte Menschen schaffen will. Da ich bei der Krankenkasse einen Selbstbehalt von 2500 Fr. habe, beziehe ich in den meisten Jahren überhaupt keine finanziellen Leistungen. Sollte ich jemals erkranken, bleibe ich in der Regel zu Hause und brauche keinen Arzt, es sei denn, es ergeben sich Komplikationen. Ausserdem verwechselt Herr Etter Covid-19 mit der Lungenpest oder Ebola, Krankheiten, die mehrheitlich tödlich verlaufen.
Martin Hofer, Fuldera

über Nivau- und Diktatur Vorwürfe aus bekannter Quelle lohnt sich nicht zu argumentieren (scheint auch eine ansteckende Krankheit zu sein). Covid-19 ist eine Pandemie, - sich einer Imfpung zu verweigern ist schlicht verantwortungslos gegenüber schwächeren Mitmenschen (ausser sie leben isoliert und ohne Menschenkontakte - irgendwo auf einer eisamen Insel, was schwer vorstellbar ist).

Herr Hofer

Der Vergleich ".... Niveau rassistischer Diktatoren ..." ist absolut geschmackslos und gibt tiefer Einblick des Gedankengutes eines Menschen der einen Selbstbehalt von 2500 Fr. bezahlt. 

Wobei ich immer noch nicht verstehe was Selbstbehalt mit Impfen zu tun hat! Aber eben: Die Gedanken sind frei.

Wissen ist: Pocken, Diphterie, Wundstarrkrampf - dank Impfungen kommen diese Krankheiten, die früher tödlich waren, in Europa gar nicht mehr oder nur noch äusserst selten vor. 

Impfen sei Dank...

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