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Geht es bei der Gleichstellungsdiskussion wirklich um Gleichstellung?

Geht es bei der Gleichstellungsdiskussion wirklich um Gleichstellung?

Natürlich soll gleiche Arbeit mit gleichem Lohn entgolten und sexuelle Gewalt, in welcher Form auch immer, hart bestraft werden. Dass Frau und Mann die gleichen Rechte haben, ist eine Selbstverständlichkeit. Ich kann auch damit leben, dass eine Frau eine Malerin und nicht ein Maler ist. Aber braucht es dafür jahrelanges Hickhack in den politischen Gremien, hunderte Artikel in den Zeitungen, Kommentare am laufenden Band, Interpretationen am TV und reihenweise Demonstrationen. Ja, vielleicht braucht es das, aber wird auch darüber diskutiert, dass auch die Pflichten angeglichen werden sollten. Sind sich die Gleichstellungseiferer bewusst, dass
• Männer in der Hinterlassenenversicherung massiv schlechter gestellt sind.
• Frauen keinen Militär- oder Zivildienst leisten müssen.
• Frauen keinen Erwerbsersatz bezahlen müssen und dass sie von dieser Versicherung profitieren können.
• die «Schwangerschaftserkrankungen» vor der Geburt in den letzten Jahren massiv zugenommen haben.
Es wird in unserer freien Gesellschaft nie eine 100-prozentige Gleichstellung geben. Es wird immer Gewinnerinnen und/oder Gewinner, Verlierer oder/und Verliererinnen geben. Vielleicht gelingt es uns, die Differenzen zu minimieren, denn das Ganze ist eine endlose Diskussion, welche auf unserem Wohlstand fusst. Liegt es nicht auch in der Natur, dass Frauen und Männer nicht gleich sein können und dass sie zum Teil andere Bedürfnisse haben? Auch das gilt es zu beachten und auch zu respektieren. Zum Schluss noch dies: Würde sich wohl ein Wasserhahn ärgern, wenn er plötzlich zur Wasserhenne gemacht würde – oder fänden findige Forscher auch hier ein Neutrum?

Daniel Lareida
29. März 2021, 08:35:28
Leserbrief
Ort:
Klosters

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