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Graubünden muss Pionier sein dürfen

Graubünden muss Pionier sein dürfen

Die Bündner Regierung macht bisher in der Pandemie einen guten Job. Der Gesundheitsschutz und die wirtschaftlichen Interessen werden so gut es geht unter einen Hut gebracht. Trotz offener Skigebiete, trotz tolerierter Terrassennutzung in Skigebieten und trotz Auftreten der gefährlichen Mutationen weist Graubünden schweizweit eine der besten Pandemie-Entwicklungen auf. Aufgrund einer in Pionierarbeit entwickelten, intensiven Teststrategie haben wir einen hervorragenden Überblick über das Infektionsgeschehen. Wir können schnell kurzfristige und sehr gezielte Massnahmen zur Unterbrechung von Infektionsketten erzielen. In Arosa und St. Moritz haben wir das bewiesen. Das muss nun auch der Bundesrat anerkennen. Er muss Graubünden auch in Bezug auf die Öffnungsstrategie Pionier sein und beweisen lassen, dass eine intensive Teststrategie den Lockdown ersetzen kann. Ich hoffe und erwarte, dass die Kantonsregierung sich dafür einsetzt und mit dem Anliegen auch Erfolg haben wird.
Oliver Hohl, Grossrat FDP aus Chur

Oliver Hohl
18. Februar 2021, 14:56:59
Leserbrief
Ort:
Chur

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Sie haben natürlich recht, Herr Curdin. Diese Kantonsgrenzen sind ein reines Artefakt. Ich habe in Afrika mit invasiven Schädlingen und Krankheiten von Pflanzen gearbeitet. Die Methoden und Prozedere sind dieselben wie bei Tieren und Menschen. Hätte da jemand vorgeschlagen, dass man die Problemlösung den e.g. Provinzen, Departments etc. überlässt, hätten wir uns an den Kopf gegriffen. Bei einem so kleinen Land mit einer solchen Mobilität der Menschen wie die Schweiz ergibt es noch viel weniger Sinn. Genauso gut könnte man die Aussenpolitik den Kantonen überlassen.
Die Situation wird sich erste normalisieren, wenn die Bevölkerung durchgeimpft ist, und da gibt es einigen Widerstand. (Manche wollen sich nicht mal testen lassen!) Ohne drastische Bussen für Zuwiderhandlungen und signifikante Vorteile für Geimpften wird es noch lange dauern

Herr O. Hohl
(egal unter welcher Flagge, BDP, nun FDP, der Partei die gegen Konzernverantwortungsinitiative und nun auch gegen Trinkwasserschutz-Initiative (Abstimmungsdatum 13.6.2021) ist,
kein Wunder, wofür SIE den Kanton Graubünden als PIONIER sehen wollen,
siehe auch meinen Kommentar:
https://www.suedostschweiz.ch/leserbriefe/2018-05-05/oliver-hohl-in-den…
ich sehe Sie quasi als inkarnierte Antithese meiner Person.
https://www.initiative-sauberes-trinkwasser.ch/
1)
Linard Bardill (SO 12.2.2021, Titel: Es gibt kein Zurück) will NICHT zurück in die Normalität. "Denn die Normalität hat zu dem geführt, was wir jetzt haben."
2)
Greta antwortete auf die Frage einer Reporterin in Davos, was sie ändern wolle: "Alles" (und jetzt).
3)
Was geistig offenere Kantone unter PIONIER verstehen, Beispiel: Die Stadt Zürich unterstützt dieses PIONIER Wohnen-Projekt, gemäss NZZ Europapremiere (NZZ 14.10.2013 europaweit erstes Mehrfamilienhaus…):
https://www.stadt-zuerich.ch/fd/de/index/das_departement/medien/medienm…
4)
Mein Lösungsvorschlag als Vorbild für Heureka, Aha-/Dominoeffekt:
https://turnaround-to-eden.webnode.com/ (wird im März überarbeitet)
https://wohnengesundheit.webnode.com/
Mein "Gesundheitstourismus auch für Einheimische".
Im Gegensatz zum offiziellen Gesundheitstourismus in GR, von dem seit vielen Jahren schwadroniert wurde, den ich eine Katastrophe finde:
https://www.suedostschweiz.ch/politik/2019-03-18/pontresina-kippt-gesun…
https://www.suedostschweiz.ch/tourismus/2019-09-06/gesundheitstourismus…
Siehe meine Kommentare:
https://www.suedostschweiz.ch/tourismus/2017-11-06/der-gesundheitstouri…
https://www.suedostschweiz.ch/aus-dem-leben/2018-12-03/eigenstaendiges-…
https://www.suedostschweiz.ch/aus-dem-leben/2020-03-05/der-verkehr-in-s…
(Stress-Klinik Susch)
4.1) Wohnenlärm Indoor:
https://www.welt.de/wissenschaft/article1903619/Laute-Nachbarn-treiben-….
4.2) Wohnenlärm Outdoor:
Laubbläser Kirchenglocken/Tierglocken, Motoren etc.:
https://www.stiftung-gesundheitswissen.de/gesundes-leben/psyche-wohlbef…
Berlin, 06.03.2020 - Wir können zwar unsere Augen schließen, aber nicht unsere Ohren. Sie sind unser Alarmsystem, 24 Stunden auf Empfang. Jede Lärmbelästigung wird registriert. Insbesondere Verkehrslärm gilt laut Weltgesundheitsorganisation WHO europaweit als Umweltgefahr mit den zweitstärksten Auswirkungen auf die Gesundheit, nach Luftverschmutzung. Das Umweltbundesamt (UBA) fand heraus, dass drei Viertel der Deutschen sich von dieser Lärmquelle am stärksten belästigt fühlen.
https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/pdf/10.1055/a-1201-21…
https://www.swissheart.ch/de/herzkrankheiten-hirnschlag/risikofaktoren/…
https://www.stiftung-gesundheitswissen.de/gesundes-leben/psyche-wohlbef…
Siehe meinen Kommentar:
https://www.suedostschweiz.ch/leserbriefe/2021-02-17/es-war-ein-baum

Aber gerade wir Bündner versuchen auch in der Corona Zeit die Grenzen aus zu loten, machmal aber auch darüber. Jeder ist sich seiner selbst und das können Bergler sehr gut für sich nutzen. So sehe ich immer wieder in den Skigebieten Grenzüberschreitungen wie Skilehrer mit über 10 Kindern oder über 5 Jugendlichen auf den Pisten herumfahren (Elaubt sind höchsten 5 Jugendliche oder 10 Kinder) und gerade in Arosa wo sich Schüler angesteckt haben. Auch sind obwohl nur Take Away vorgeschrieben, oft Pistenrestaurant mit Bedienung anzutreffen und im Gegensatz zum Wallis wird in Graubünden fast nicht kontrolliert. Also bin ich der Meinung, dass solange im Moment die Covid Fallzahlen sinken das so hingenommen werden kann, aber wir sind durchaus keine Musterschüler und damit meine ich auch unser Gesundheitsdepartement, aber natürlich wenns um die Wirtschaft geht steht die FDP Gewehr bei Fuss

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