×

Kampfjets

Kampfjets

Düsenjäger. Als wären die coronabedingten Zustände am Boden noch nicht schlimm genug, werden wir Bündner werktäglich mit Fluglärm bis in die späten Abendstunden belästigt. Wendet man sich an die Fachstelle, wird man mit Standardschreiben abgespiesen - unter dem Deckmantel von veralteten Aufträgen. Die Übungskapazität an Simulatoren sei ausgeschöpft. Deshalb muss man nun allabendlich anständige Steuerzahler mit klimaschädlichen Düsenjägern beim Einschlafen stören und in den Wahnsinn treiben? Welche Argumente soll ich meinen Kindern aufzählen, die sich vor dem lärmigen Kriegsspiel über unserem Alpenkanton fürchten? Bei der letzten Abstimmung wurde geworben mit «In jeder Situation den richtigen Schutz». Was bewirkt diese tägliche Fliegerei ausser einem CO2-Anstieg in der Atmosphäre und einer verärgerter Bevölkerung? Liebe Frau Amherd, ganzheitlich und nachhaltig geht eindeutig anders. GSOA olé!

Anya Frey
09. Februar 2021, 21:39:33
Leserbrief
Ort:
Chur

Kommentieren

Kommentar senden

Vielleicht sollten Sie Ihre eigene Ängste nicht auf die Kinder übertragen. Dass die Schweiz eine Armee hat, wie alle anderen Länder auch und dass das geübt sein soll und das auch nachts ist ein Normalzustand. Erklären sie doch, dass dies unsere eigenen Flieger sind zu unserem Schutz und dass die nicht auf uns schiessen. Und dann sollten Sie bei den Kindern nicht diese Klimaangst schüren. CO2 als Verursacher für den Klimawandel, ist sogar unter Wissenschaftlern umstritten. Die Schweiz hat sogar eine rückläufige CO2-Produktion. Wenn man bedenkt, wie minim der CO2-Ausstoss der Schweiz ist und dass die Natur der grösste CO2 Produzent ist, muss man sich deswegen nicht sorgen. Bei einer Katastrophe oder auch Kriegsfall nützt die Armee auch ihren Gegnern.

Liebe Frau Frey
Bei den nächsten Wahlen hätten Sie dann die Gelegenheit, Politkerinnen und Politiker zu wählen, die Sie dann später nach der Wahl auch ernst nehmen. Die jetzige Regierungsmannschaft, die das Militär in die Schranken weisen könnte, ist auf unsere Stimmen gar nicht mehr angewiesen. Sie erhalten genügend Stimmen sowieso. Es gibt zu viele Ignoranten in Graubünden wie der Leser des SOS online unten beweist.

Mehr Kommentare anzeigen