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Lockdownverlängerung für die Gastrobetriebe

Lockdownverlängerung für die Gastrobetriebe

Seit fünf Wochen sind die Gastrobetriebe geschlossen. An den Fallzahlen hat sich in dieser Zeit null und nichts geändert. Ich habe mich ja schon über einige Entscheide im Zusammenhang mit Corona gewundert, aber der letzte schlägt dem Fass den Boden heraus! Die Restaurants bis Ende Februar geschlossen zu halten, entbehrt jeglicher Logik. Ich fordere jeden, der diesen Entscheid gefällt hat und/oder ihn unterstützt, dazu auf, sein ganzes Einkommen der nächsten fünf Monaten vollumfänglich der Gastrobranche zukommen zu lassen! Denn das ist genau so lange, wie die Restaurants seit März 2020 kein Einkommen hatten!

Madeleine Lörtscher
06. Januar 2021, 19:58:58
Leserbrief
Ort:
Masein

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Sie haben völlig recht, Herr Meier. Das derzeitige Corona-Virus unterscheidet sich durch nichts von ähnlichen Krankheiten. Langzeitfolgen, erhöhte Sterberate bei immunschwachen Personen, Geschmacksverlust, Atemnot, oft nur leichter Verlauf, Mutationen, Zunahme der Erkrankung im Winter, zeitenweise überfüllte Spitäler - dies alles war auch schon da. Wirklich neu ist nur die Überreaktion der Entscheidungsträger, die sich in völlig unnötige Wahnvorstellungen hineingesteigert haben!

Frau Madeleine Lörtscher, Masein, schön dass Sie Logik thematisieren, eines meiner Lieblingsgebiete. Weniger schön, dass ich auf der Suche nach Logik in Ihrem Leserbrief nicht wirklich fündig werde.
Ob sich an den Fallzahlen "seit fünf Wochen null und nichts änderte" bzw. wie die Zahlen bei offenen Restaurants wären: Wer will das beweisen? Ich jedenfalls berichtete in meinem Leserbrief "Gesundheitstourismus Graubünden?" über einen Fall aus der Innerschweiz, wo anfangs Dezember bei einem "Chlausjagen" mit anschliessendem Beizentreffen quasi ein "Coronafallzahlen(hoch)jagen" resultierte, so dass Chronischkranken Arztkonsultationen wegen Überlastung verwehrt waren. Restaurants finde ich nicht systemrelevant, kein Must-have, sondern wenn überhaupt ein Nice-to-have.
Frau Madeleine Lörtscher, Masein, Ihre Sorgen möchte ich haben, denn bei Ihnen geht es nicht um Gesundheit bzw. Leben, sondern lediglich ums Geld, und für Ihr Anliegen empfahl ich längst Grundeinkommen und Mikrosteuer, zumal ein Systemwechsel zur Planetrettung eh erforderlich ist. Ergo bitte lenken Sie Ihre geschätzte Aufmerksamkeit auf derlei Betätigungsfelder.
https://mikrosteuer.ch/
https://mikro-steuer.wecollect.ch/
https://turnaround-to-eden.webnode.com/

Wenn Herr Reuss glaubt, Restaurants seien ein Nice-to-have, so lasse ich ihm diese Meinung. Er muss kein Restaurant betreten, wenn er nicht will. Es gibt aber Leute, die haben entweder eines oder möchten es besuchen. Es ist nicht Sache des Bundesrates, mir zu sagen, wo ich hingehen darf (Artikel 10/2 Bewegungsfreiheit und Artikel 94/1-3 Wirtschaftsordnung gemäss Verfassung).

Werter Herr Martin Hofer, danke für Ihre freundliche Replik. Ihre früheren Beiträge zu Umwelt etc. sind mir positiv aufgefallen. Hingegen bei der Gastronomie-Corona-Sache scheinen Sie zu kurz zu denken. Ihre Bewegungsfreiheit in Beizen und erst recht die Wirtschaftsordnung (höre ich da Greta kichern?) sind längst nicht die obersten Werte in der Hierarchie (vergleiche beispielsweise Kriegsrecht). Bedenken Sie bitte die Folgen Ihrer "Bewegungsfreiheit" in der Gastronomie: Erstens könnten Sie, sobald Sie aus dem Restaurant "Klub der Hasardeure" herauskommen, so Nicht-Restaurantbesucher unnötigerweise anstecken, und zweitens, was passiert, wenn die "Rebels without a cause" im Gasthaus alias Insassen des Spielsalons "Russisch Roulette" selbst erkranken und einen Arzt bzw. Spital benötigen würden? Verzichten Sie dann auf Hilfe? Lassen Sie anderen Patienten den Vortritt (Triage wie beispielsweise in Kalifornien)?

https://www.n-tv.de/panorama/US-Krankenwagen-lassen-Sterbende-zurueck-article22271821.html

Stichwort Relationen: Bitte vergleichen Sie Corona mit Klima, Artensterben, COPD etc. Das Recht, ins Restaurant zu gehen, das Recht, via Verbrennungsmotor endlose Liter eines toxischen Brennstoffes in die Luft zu pusten sinnlos aus "Freude am Fahren" (BMW-Slogan), ist das nicht ein wenig, ein grosses Bisschen, ein gigantisches Bisschen too much der kontraindizierten Belanglosigkeit  bzw. ist das rare Leben nicht für Wertvolleres prädestiniert statt Sauglattismus insbesondere angesichts des drohenden Planetkollapses inklusive ultimativem Weltkrieg? 

Frau Madeleine Lörtscher hat recht. Der Bundesrat und die Verantwortlichen des BAG merken in ihrem Virenwahn nicht, dass alle ihre Massnahmen keinen Einfluss auf das Virus hatten. Ab Anfang Juli mussten Benützer des öffentlichen Verkehrs Masken tragen und danach steigerten sich die Schikanen immer mehr. Alle Atemwegserkrankungen nehmen im Herbst und Winter zu und im Frühjahr wieder ab und Viren mutieren auch von Zeit zu Zeit. Dies ist kein Grund zur Aufregung. Aufmerksame Beobachter haben auch schon lange gemerkt, dass die sogenannten "Fallzahlen pro 24 Stunden" überhaupt nichts über Kranke oder ansteckende Personen aussagen. Ernst nehmen muss man nur die Hospitalisierten und die Verstorbenen. Lediglich immunschwache Menschen müssen eine gewisse Vorsicht walten lassen. Alle anderen Menschen soll man endlich in Ruhe lassen mit dieser unerträglichen Bevormundung.

Der Meinung bin ich auch schon inzwischen denn keiner hat so viel getan wie die Gastrobetriebe und nun waren/sinds diejenigen wo die letzten Monate am meisten abgestraft wurden, wie weit will die Lügerei seitens Politik noch getrieben werden, das es denen schon längst nicht mehr ums Virus geht sondern um div. anderes dürfte wohl nun klar sein, die nächsten die daran glauben müssen sind Einzelbetriebe wie Coiffeur, Fusspflege, Kosmetik. usw.nu guat das i scho älter bin und nai a so möcht i nüma wieder Gebora werda.

Es fühlt sich wie psychologische Kriegsführung gegen die eigene Bevölkerung an. Es wird gelockert, dann wieder strenger angezogen. Massnahmen sind nicht nachvollziehbar, werden über Nacht wieder geändert.

"Die einzigen, die sich 2020 nicht sehr umstellen mussten, sind die Frauen islamischer Fundamentalisten. Sie mussten schon vor Corona ihr Gesicht bedecken, durften keinen Spaß haben und mussten allerlei Tugendregeln befolgen. Was unsere Politiker über viele Jahre als barbarisch abgekanzelt hatten, haben sie jetzt für die „freie Welt“ selbst neu erschaffen: ein System aus Zwang, Kontrolle und schikanösen Verhaltensregeln. Die Autorin zählt die wesentlichen psychischen Beeinträchtigungen auf, die durch die Corona-Zwangsmaßnahmen verursacht werden. Und sie bietet für jeden dieser Angriffe probate Verteidigungsstrategien an."

https://www.rubikon.news/artikel/angriff-auf-die-psyche

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