×

Die Wildruhe ruhet in Unfrieden

Die Wildruhe ruhet in Unfrieden

Seit Wochen wird darauf hingewiesen, dass Schneesportler unnötig das Wild in den Wäldern, insbesondere in den Wildruhezonen stören. Recht so, recht auch, dass solche Leute saftig gebüsst werden.
Heute Morgen, Dienstag 5. Januar, taucht von 10.00 bis 11.00 Uhr die zur Hölle verwünschte Schweizerische Luftwaffe über dem Churer Rheintal auf und übt wie in den Weltkriegsjahren Luftkampf. Mit ohrenbetäubendem Lärm wird jetzt dem letzten Reh klar; Die haben gar nichts begriffen. Ob dem Wild auch klar wird, warum unsere Politiker sich gegen solches Tun nicht wehren?

Theo Hess
05. Januar 2021, 11:59:26
Leserbrief
Ort:
Landquart

Kommentieren

Kommentar senden

Martin Thöny, wenn Sie etwas für die Armee haben, dann schieben Sie nicht die wehrlosen Tiere vor. Ich empfehle der Schweizer Armee seit Jahren "Denken statt Böllern", womit ich insbesondere die vorgestrige Fliegerdoktrin meine.
Und apropos Schneefall, der soll immer wieder mal vorkommen im Winter, abgesehen von den deutlichen Minustemperaturen justament diese Woche. Ich bin pro wehrlose Tiere und kontra wehrhafte Kontraproduktivität.

Herr Thöny, ich habe nichts gegen eine Armee, aber gegen eine falsche Strategie unserer Armee. Luftkampf war einmal, Flugzeuge mit Flugzeugen vertreiben, das war einmal. Wir sehen uns in nicht einmal 10 Jahren Angriffswaffen gegenüber, die wir bestenfalls mit einer (auch Laser gestützten) Boden Luftabwehr für kurze zeit bekämpfen können. Haben Sie schon von Bombern der 6. Generation gehört,von Hyperschall-Lenkwaffen? Haben Sie in den letzten tagen gelesen, dass die USA ein U.Boot und zwei Kreuzer in den Persichen Golf geschickt haben, die gleichzeitig an die 400 Marschflugkörper mit Reichweiten von bis zu 2000 km einsetzen können. Ich denke, Sie müssen noch viel dazu lernen.
Ich habe gedient, habe andere Truppen gesehen und weiss wovon ich spreche.

Die müssen doch das Corona Virus per Luftkampf jagen. Dafür brauchte es auch neue Kampfflieger, vielleicht ist man schon am Testen und macht auch militärisch auf "Ausnahmezustand". Wäre nicht das erste mal, dass die Armee gegen die eigene Bevölkerung eingesetzt wurde.

Auch beim Bundeshaus rüstet man auf:
Poller aus Tessiner Granit und Stahl sollen ab Oktober mögliche Anschläge mit Fahrzeugen vom Bundesplatz her verhindern

https://www.srf.ch/news/schweiz/granit-poller-mit-stahlkern-das-bundesh…

Da hiess es doch immer, die sichere, freie und unabhängige Schweiz...

Tja, vielleicht hat man Angst, dass die Bevölkerung die "Massnahmen" welche alles an die Wand fahren eines Tages nicht mehr mit trägt.

Mehr Kommentare anzeigen