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Prost Festhütte: Die Skigebiete in Graubünden bleiben offen

Prost Festhütte: Die Skigebiete in Graubünden bleiben offen

Prost „Festhütte Graubünden“: Die Skigebiete bleiben offen.
In den 70er Jahren war das Zürcher Ski-Idol Peter Müller der Prototyp des Zürcher Skifahrers, der strotzend vor Selbstvertrauen und mit breitem Zürcher Dialekt, alle an die Wand fährt. Beim Schlange-Stehen am Skilift taten es ihm ähnlich Auftretende dann nach. Jetzt, wo „unsere“ Regierung die Skigebiete – mit lokalem Lockdown der Restaurants war`s ja möglich – bis zum 4. Januar offen hält, sieht man ein ähnliches Verhalten bei vielen Unterländer-Skitouristen: Sie halten sich nicht an Corona-Massnahmen -sie tragen keine Masken bei ÖV-Haltestellen, im Postauto essen sie (die Bergbeizen am Skilift sind ja auch zu) u. wenn es schlechtes Wetter ist, stürmen sie die Einkaufsläden in den Berggebieten und halten sich nicht an Abstandsregeln. Nach dem 4. Januar wird dann wohl der Bündner „Gesundheitsminister“ Peter Peyer verkünden, die Fallzahlen seien so hoch, dass die einheimische Bevölkerung für das „Ischgl-Feeling“ der Feriengäste bezahlen müsse. Während die Ansässigen sich über die Festtage nicht in Restaurants treffen können, dürfen an den Hotel-Bars –u.-Restaurants die Gäste Partys steigen lassen – oder zumindest in den Ferienwohnungen, wo keiner so genau hinsieht. Prost Festhütte! In den Altersheimen werden dann dafür diejenigen häufiger sterben, die den Schweizer Wohlstand als Arbeitergeneration aufgebaut haben. Eine Regierung, die das eigene Volk dermassen hasst, sollte zurücktreten! Und zum Über-Dank hat Bundesrat Berset noch die kollektive „Wald-Weihnacht“ als Alternative zum Innenraumhocken empfohlen. Im Sommer sagte sein Kollege, Bundesrat Maurer, das Parlament solle als „Elite“ vorangehen und die Ferien in der Schweiz verbringen: Wild-Campierer und Fäkalien an den Bergseeufern waren die Folge-jetzt empfiehlt Berset, den Wald aufzusuchen als „Ischgl-Massentourismus“-warum lädt er das „gemeine“ Volk denn nicht in seinen Garten ein – oder in den der Bundespräsidentin Sommaruga in der Villa in Köniz ?

Priska Haldner
23. Dezember 2020, 01:20:30
Leserbrief
Ort:
Chur
Zum Artikel:
Diverse

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Danke, Herr Tscharner für Ihren aufstelleden Kommentar. Auch Ihnen und allen den wohlmeinenden, konstruktiven Kommentarschreibern wünsche ich
alles Gute fürs Neue Jahr 2021-bleiben Sie auch gesund und behalten Sie das selbständige Denken.

A guats Neus Frau Haldner. Ich wünsche Ihnen von Herzen alles, alles Gute fürs 2021. Bleiben Sie wie Sie sind, vor allem gesund, weiterhin mutig, unerschrocken und weiterhin geradlinig. Das Fehlen Ihrer sauber formulierten Leserbeiträge würde ich schwer vermissen.

Liebe Frau Haldner, ich finde Ihren ersten Post, absolut perfekt und zutreffend geschrieben. Es gibt doch noch Leute welche nicht realitätsfremd sind. Einfacher und besser kann man die Situation und Beobachtung nicht beschreiben. Bitte regen Sie sich ab solchen Leuten, wie Guckindieluft oder Markoff nicht auf!!! Das sind, apriori , Leute die Zuhause nicht selber Denken müssen. da Sie eventuell, über einen fantastischen Service verfügen.

Na ja, das Grundproblem in dieser Pandemie sind nicht die Skigebiete, nicht die Restaurants etc. Das Problem ist neben dem Virus der Bürger. Die eigenen persönlichen Werte, der persönliche Individualismus muss auf Teufel komm raus umgesetzt werden. Achtsamkeit gegenüber den Mitmenschen ist ein Fremdwort, es herrsch purer Egoismus. Hinzu kommen noch die ganz lustigen Zeitgenossen, die gegen alles rebellieren und das Gefühl haben, keine Regeln befolgen zu müssen. In einem solchen Umfeld ist es auch mit den besten Massnahmen beinahe unmöglich, den Virus einzudämmen. Ein Verhalten, das im aktuellen Umfeld eine Selbstverständlichkeit sein sollte, kann man nicht mehr erwarten. Die sogenannte Eigenverantwortung existiert schlichtweg nicht. Ich bin eigentlich schon der Meinung, dass man von einem Staatsbürger ein vernünftiges Verhalten erwarten kann und ihm auch etwas zumuten kann! Mittlerweile überkommt mich aber das Gefühl, dass viele das Gefühl haben, dass das Leben ein Pony-Hof ist. Der Fokus auf relevante Probleme und Herausforderungen haben sich verschoben, Konsum und Geld sind in den Mittelpunkt gerückt. Sauglattismus, Reisen und Sonntagseinkauf stehen über dem Wert des Lebens. Wo würden wir heute stehen, wenn sich jeder und jede in den letzten Wochen und Monaten nur ein wenig zusammengerissen hätten? Die gegenwärtige Situation haben wir uns selber eingebrockt.

Danke gleichfalls, selten so einen Schwachsinn gelesen wie Ihren Kommentar, Herr Markoff. Auf der Piste und indem Bergbahnen mögen ja alle diszipliniert sein.Sie werden ja sonst auch gesperrt. Ich kritisierte das Verhalten neben der Piste. Weiterhin einen guten Rutsch...

Ja, so ein Schwachsinn, I h r Kommentar, Herr Markoff:
A u f den Pisten sind sicher die meisten Skisportler diszipliniert-sonst werden sie von den Bergbahn-und Skiliftbetreibern ja auch weggewiesen- aber neben den Pisten-und das waren meine Beispiele- zeigten sich eben viele Touristen nicht so diszipliniert.

Ja jetzt bin ich aber für einmal ganz Ihrer Meinung, liebe Frau Haldner
Ich denke, die christlichen Werte sind in unserer heutigen Gesellschaft kaum mehr was wert. Gewonnen hat das schnelle und hemmungslose Geldverdienen und der Neoliberalismus zerstört alle Abmachungen, welche unsere Gesellschaft in den letzten Jahren mühsam zum Wohle der meisten abgemacht hatte.
Das Schlimmste aber ist, dass wir dummen Kalber selber schuld sind an diesen Zuständen, weil wir alle vier Jahre unsere gleichen Metzger wählen, die uns nach ihrer Wahl sofort an die Gurgel wollen.
Trotz allem: Besinnliche und schöne Feiertage!
P.S. Auf infosperber beschreibt ein Artikel die Coronasituation in Tübingen: sehr interessant!!

Alles was nicht Passt ist eben Links Für das Offenhalten der Skigebiete hat sich Jedoch Der Volkswirtschafs Direktor CVP Regierungsrat Marcus Caduff durchgesetzt .Und Rechtfertigt sich ja noch. Informieren Sie sich das nächste mal statt wie immer gegen Links zu schiessen

Und wieder einmal, in bekannter Weise, wäfelt Frau Haldner gegen Politiker die Links von der SVP stehen. Berset, Sommaruga und Peyer sollen Schuld sein am Corona-Debakel. Frau Haldner vergisst absichtlich, dass sowohl Bundesrat wie auch Regierungsrat bürgerlich dominiert sind. Die Mehrheit im Rat entscheidet bekanntlich. oder?
Weiter vergisst Frau Haldner zu erwähnen, dass:
- Am 20. April, inmitten der ersten Welle, lancierte die SVP eine Petition mit folgendem Inhalt und Forderung: «Die vom Bundesrat verordneten Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus in der Schweiz sind weder juristisch, wirtschaftlich, wissenschaftlich geschweige denn menschlich gerechtfertigt und müssen sofort zurückgefahren und eingestellt werden.»
- Am 21. Juli teilte die Bündner Zeitung mit: «Ein Komitee sammelt Unterschriften gegen die Swiss-Covid-App. Zum Komitee gehört als einziger Bundesparlamentarier der Walliser SVP-Nationalrat Jean-Luc Addor»
- Am Mittwoch 29. Juli schrieb Magdalena Martullo (SVP-Nationalrätin) in der Bündner Zeitung: «Beschäftigen wir unsere Eidgenossen doch nicht mit Alltagsgeplänkel wie Abstand, Hygienemassnahmen und Masken……Warum sollen wir uns plötzlich in die Hände von demokratisch nicht abgestützten «Experten» ohne jegliche Verantwortung begeben oder von Politikern grundsätzlich einschränken lassen, die selbst auch nicht über mehr Sachverstand verfügen? Die Macht liegt beim Volk!»
-etc....

Zuerst genau lesen, Herr Zogg, dann über den Text nörgeln: Können Sie mir sagen, seit wann Bundesrat Maurer in der SP ist ?
Ich wünsche Ihnen zu Weihnachten eine neue Brille, damit Sie nicht Ihr immergleichen Links/Rechts-Schemata auf meine Leserbriefe anwenden müssen. Dass viel der SP-Politiker aber eine Politik gegen und nicht für die eigene Bevölkerung betreiben, ist schon schlimm genug, dass Sie diese aber immer zwangsneurotisch verteidigen müssen, ist noch schlimmer.

Ich verstehe ihre Nörgelei gegen einzelne Räte nicht. Der Regierungs- und Bundesrat sind doch ein Kollegium. Bei einem Problem wie Covid-19, das Departement übergreifend ist, kann doch nicht einer alleine entscheiden.

Priska Haldner erinnert mich mit ihren staatstreuen Worten an das Dritte Reich. Damals beobachtete jeder seine Nachbarn, um deren "rechte" Gesinnung zu prüfen. Ich finde es völlig in Ordnung, wenn Menschen sich an ihren freien Tagen in Graubünden amüsieren dürfen. Dass man an ÖV-Haltestellen eine Maske tragen soll, hat weniger mit der Notwendigkeit als mit dem Kontrollwahn aus Bern zu tun. Im Freien kann man sich kaum anstecken. Und die Luft, die Frau Haldner im Postauto ein- und ausatmet, ist mit oder ohne Maske die genau gleiche.
Es sprach der Römer Seneca: Nemo enim potest personam diu ferre - Niemand kann auf die Dauer eine Maske tragen. Dies gilt für Politiker wie für uns alle.

Herr Hofer, ich weiss nicht, ob Sie zu viel vom Weihnachtswein vor gekostet haben oder worauf ihre "trümlige" Antwort zurückzuführen ist: Aber die, die "Dritte Reich Methoden" gut finden, sind die, die analog und digital meine Menschenwürde und Menschenrechte verletzen- Ich werde seit Jahren durch faschistische Machenschaften-ob staatliche oder private- drangsaliert und "staatstreu rechts" war ich noch nie- im Gegensatz zu vielen Pseudolinken und wenn Sie sich hier mit einer "Marlboro-Freiheit" in Szene setzen wollen , dann machen Sie das doch auch bei andern Massnahmen; die vom Staat erlassen werden - da scheinen mir viele, die sich jetzt auflehnen aber ganz obrigkeitshörig zu sein - und zudem kritisiere ich die Willkür der staatlichen Massnahmen- haben Sie das nicht begriffen? Und ob die Maske nützen oder nicht, ist ja je nach Studie so oder anders bestätigt - wenn es aber nützten sollte, dann wärs ja doch nett, wenn sich alle daran halten würden... sonst hätten wir das faschistische "Einige sind gleicher" von Orwells Kritik an faschistischen Diktaturen.
Weiterhin schöne Weihnachten- es ist übrigens das Geburtstagsfest von Dem, der von sich sagt, er sei die Wahrneit - ungeschminkt und unmaskiert gegen alle politischen Machtmissbraucher, wie sie nun alle heissen mögen, ob eine römische Besatzungsmacht oder eine korrupte Obrigkeit von Pharisäern-und- Zitat von Dieter Bonhöffer: "Wer Menschenrechte verletzt, der spuckt Christus erneut ins Antlitz." ( Bonhöffer war ein überzeugter Christ, der gegen die Nazis auftrat und im KZ umgebracht wurde)

Endlich mal klare Worte, bravo!

Solange kein Umdenken stattfindet, versucht man es immer wieder sich selbst zu Betrügen.
Die Vergangenheit kann man nicht verändern aber die Zukunft, auch wenn es weh tut.
Besinnliche Weihnachten und ein guter Rutsch ins neue Jahr.

Hoffen wir, dass unsere Politiker im Jahr 2021 die richtigen Entscheidungen treffen.

hak

Wahre Worte, diese Politik erscheint so surreal, mit Logik aktuell nicht erklärbar. Hinzu kommt das teils trotzige Volk, man will ja nicht verzichten, sollen die anderen, Egoismus regiert mehr als sonst. Der Virus ist zwar da, aber nicht greifbar, aber weitaus mehr als das böse Wort mit C........... stressen mich wirklich die politischen Entscheide, mal so, dann mal so, machen wir alles zu, Gastronomie ist eh böse, aber die eigenen Statistiken liest man dann doch nicht, wo man weiss dass im Gastrobereich die Ansteckung mit 2.8% gering eingestuft ist, na egal, machen wir das trotzdem dicht. Es erscheint mit alles nach dem Prinzip try and error, planlos und dennoch selbstsicher, statt das man mal in Richtung Asien schielen würde betreibt man diese elendige Pflästerlipolitik mit den Skigebieten und der Gastro. Ein Irrweg? Auch die Mortalität von anderen Krankheiten wird - so erscheint es mir - rigoros ausgeblendet, alles läuft unter dem Deckmantel Corona, es klingt halt einfach besser und trendy. Der gesunde Menschenverstand ist teils beim Volks, noch mehr bei der Politik ausgeblendet, so mein Eindruck. Vielleicht sollte man den bekannten Prof. Bhakdi als Berater einbeziehen. Bleiben Sie gesund, wie auch immer in diesen Tage.

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