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Drei Millionen mehr für die bündnerische Kultur

Drei Millionen mehr für die bündnerische Kultur

Kultur ist wie Tourismus: Man kann sie exportieren. International, national, regional oder lokal. Es gibt in unserem Kanton nationale Player, die wahrlich Leuchttürme erschaffen und unsere einmalige Dreisprachigkeit hinaustragen; es gibt regionale und lokale Player, die einen Moment des Innehaltens für Jung und Alt ermöglichen. All die entstehenden Produkte schaffen wirtschaftliche Wertschöpfung: Vor der Vorführung zu Abend essen in einem Restaurant, nach der Probe zusammensitzen in der Beiz. Noch kurz zum Museumsbesuch, bevor wir die Bahnstrecke des UNESCO-Weltkulturerbes in Angriff nehmen und schliesslich unsere Wanderferien in fast unberührter Natur geniessen.
Investieren wir in die Kultur, investieren wir ebenso in die Wirtschaft und in den Tourismus. Graubünden ist Kulturtourismus!

Mitten in einer Zeit, in der sämtliches kulturelles Geschehen völlig zum Erliegen gekommen ist, hat der Grosse Rat im Rahmen der Budgetierung in der vergangenen Dezembersession jährlich drei Millionen mehr für die bündnerische Kultur gesprochen. Viele Votantinnen und Votanten fast aller Parteien haben sich zusammen mit mir für eine Stärkung eingesetzt. Ein klares Bekenntnis für bessere Zeiten, damit Musik, Kunst und Kultur hoffentlich wieder aufleben und erblühen können. Ein Lebenszeichen zu Jahresende just dann, wenn das kulturelle Angebot für gewöhnlich nur so glänzt.

Ursin Widmer
Grossrat BDP, Kreis Trins

Ursin Widmer
15. Dezember 2020, 18:38:32
Leserbrief
Ort:
Felsberg

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