×

Gekonnte Berichterstattung zu Covid-19-Massentests

Gekonnte Berichterstattung zu Covid-19-Massentests

Es ist heute gar nicht selbstverständlich, dass irgendwelche Redaktoren oder Journalisten über etwas schreiben, wovon sie auch eine Ahnung oder sich auch nur intensiver damit beschäftigt haben.
Ganz anders die Texte von Patrick Kuoni. Im Zusammenhang mit der Covid-19 Testreihe schwafelt er nicht nur herum, sondern schreibt über Facts, gepaart mit einer vernünftigen Meinung. Ganz im Gegensatz zu den ständigen Leugnern, Verdrängern und notorischen Besserwissern.
Die haben den Zweck einer Testreihe nicht geschnallt. Entweder sind sie dazu intellektuell nicht in der Lage oder klopfen gerne Sprüche, die jede Grundlage vermissen. Herum-Trumpen nennt man das heute.
Es geht in so einer Testreihe nicht um Vorteile für die Person, die sich testen lässt, sondern in erster Linie, dass man Infizierte, die es selber gar nicht merken, als Virenschleudern erkennt und Massnahmen dagegen ergreifen kann. Die tun i.d.R. niemandem weh ausser den Aluhutträgern und sonstigen Kurzdenkern, die nicht vorausschauend rechnen können.

Nuot Stupan-Haller
14. Dezember 2020, 14:24:46
Leserbrief
Ort:
Igis
Zum Artikel:
«Jeder Hundertste positiv getestet» Zum Kommentar «Mut, sich zu exponieren»; Ausgabe vom 14. Dezember

Kommentieren

Kommentar senden

"Kurzdenkern, die nicht vorausschauend rechnen können."

Wir haben nun Dezember, Ende August antwortete der Bundesrat noch auf eine Anfrage wie folgt:

"Aus Sicht des Bundesrats ist das systematische grossflächige Testen sowie das Testen von repräsentativen Stichproben aus der hauptsächlich gesunden und symptomlosen Bevölkerung kein geeignetes Mittel, um eine präzise Information zur epidemiologischen Situation zu erhalten. Ein Virusnachweis bei einer symptomfreien Person ist schwierig zu interpretieren, da es sich um ein Überbleibsel einer geheilten Infektion handeln könnte. Zudem ist bei einer Stichprobe, die fast nur aus gesunden Personen besteht, die Wahrscheinlichkeit für falsche Testergebnisse sehr hoch. Bei der Entnahme der Probe handelt es sich ausserdem um einen invasiven Eingriff, der von staatlicher Seite nicht ohne Weiteres verordnet werden kann."

https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?Aff…

Also, wer ist nun kurzdenkend und nicht vorausschauend? Was hat sich nun in dieser kurzen Zeitspanne so verändert, dass man plötzlich anderer Meinung ist?

Wie lange es wohl dauert, bis im "Blick" dicke Schlagzeilen kommen mit "X-neue Corona Fälle in Graubünden" Graubünden ist nun neuer Hotspot der Schweiz.
Aber man wird wohl nicht vorausschauend genug sein um zu erkennen, dass je mehr getestet wird desto mehr positive "Fälle" es geben wird.

Und die ständig sich ändernden "Massnahmen" sind mehr ein herumexperimentieren wenn nicht gar Alibiübungen.

Sehr lesenswert ist dieser Beitrag:

Wissenschafter haltet euch zurück!

https://www.tagblatt.ch/meinung/gastkommentar-wissenschafter-haltet-euc…

Emil Huber hat recht. Bundesräte sind keine Heilige, man soll nicht alles glauben, was sie sagen. Das Gleiche gilt für das BAG. Dort konnte man noch im Oktober auf der Webseite lesen, dass man keine Maske brauche, wenn man sich in einem Laden flüchtig kreuze. Und heute brauche man eine? Eigentlich nicht.