×
Leserbrief

Biografie von Vico Torriani

Felix Benesch, St. Moritz
21. September 2020, 23:47:38

Ich finde die Besprechung der Vico-Torriani-Biografie «Ein Engadiner singt sich in die Welt» von Barbara Tänzler unfair und nicht angemessen. Sie würdigt mit keinem Wort die private Initiative und das jahrelange Engagement, die zu diesem Buch geführt haben. Die Kritik an Form und Stil wirkt auf mich in diesem Zusammenhang kleinlich. Die bildhafte, manchmal auch auf das Gefühl zielende Sprache der Autorin kann man auch als besonders passend erleben. Für mich ist diese Vico-Biografie ein gelungenes, detailreiches, unterhaltsam geschriebenes, reich bebildertes und sehr informatives Buch. Barbara Tänzler gelingt es, das vielfältige Leben und die schier unglaubliche Karriere des Engadiner Sängers, Schauspielers und Entertainers erlebbar zu machen. Ich habe mich ja einige Zeit mit Vico Torriani beschäftigt und darf sagen: Auch für mich steckt vieles und Erstaunliches in diesem Buch, das ich vorher noch nicht wusste. Diese Biografie füllt definitiv eine Lücke. Unbedingte Kaufempfehlung nicht nur für Schlager- und Klatschblatt-Leser und -Leserinnen, sondern für alle, die sich für das kulturelle Leben in und aus Graubünden interessieren.

Zum Artikel: «Der Troubadour im himmelblauen Opel Kapitän», Ausgabe GR, 21.09.2020

Kommentar schreiben

Kommentar senden

Hallo Herr Bereich
Leider habe ich die Biografie über Herrn Torlinie noch nicht gelesen. Habe aber die Sendung zur Ehrung seines 100ten Geburtstag in der TSO verfolgt.
Leider muss ich zugeben, dass weder sein Lebenswerk noch seine Familie in dieser Sendung richtig gewürdigt wurde.
Reto Torriani, sein Sohn, hat mir mir die FRT hier in Chur besucht, und ich habe die Familie Torriani als tolle Einheit kennen gelernt.
Die 100 Jahr Geburtstagsfeier von Vico, war nicht nur sehr unvollständig, sondern auch sehr Laienhaft gemacht
Schade. Er war und bleibt ein Symbol für die Schweiz, die Ihn Leider nie zu würdigen wusste.
Ich wünsche seinen Kindern alles Gute.
Danke Vico das es Dich gab.
Guido Gyssler