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Leserbrief

Du sollst nur an einen Klimawandel glauben!

Max Matt, Altstätten
26. Juni 2020, 13:57:05

Das Klimaabkommen von Paris (2015) hat das Ziel, den mittleren weltweiten Temperaturanstieg auf 1,5 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen!

«Leicht gesagt, schwer getan! Die Klimaphysik ist äusserst komplex», das sind Worte eines Wissenschaftlers. Mehr solche überzeugende Sätze aus professionellen Quellen, dann würden nur die grössten Optimisten die Meinung vertreten, man könne mit einem Klimagesetz die Welttemperatur verändern. So etwas gelingt nur im Traum. Trotzdem ist die Politik davon überzeugt, man ändere hier etwas am Verbrauch und erhöhe dort die Gebühren und schon wird sich die Welttemperatur senken. In der langen Diskussion um das CO2-Gesetz war nie von einem Stillstand der Erdtemperatur zu vernehmen. Verschiedene Quellen informierten die letzten Jahre (2013-2017), dass seit zwanzig Jahren die Erhöhung der Erdtemperatur stillsteht.

Das waren noch Zeiten als die Wissenschaft Klimakarten erstellte, die auf dem 40-jährigen Mittel beruhten. Heute ist das anders, man informiert über das Klima sozusagen von einem Tag zum anderen. Ein aussergewöhnliches Ereignis und schon wird eine Schreckensmeldung versandt, Ursache Klimawandel. Das festigt den Glauben von einem Unwetter zur nächsten Katastrophe. Daher wundert man sich gar nicht, wenn immer öfters die Frage gestellt wird, wer hat eigentlich das Gebot vom menschengemachten Klimawandel in Stein gemeisselt? «Du sollst nur an einen Klimawandel glauben!»

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Herzensallerliebster Jean-Marie Zogg

Wiederum tätigen Sie wie immer eine Selbstreferenzierung.
Sie verdrehen immer gerne alles und informieren sich zu wenig, damit es in Ihre Ansichten passt.

Der einzige der Anti Co2-Allianz? So wir sind pro Co2 also nicht Anti-Co2-Allianz,
weiter haben wir 7248 Mitglieder und befinden uns in Gründung.

Übrigens Sie behaupten immer noch, dass unserer geographisch Verein im Glarner Hinterland liegt obwohl wir einen Nord- und Südpol haben und Sie in der GPS-Branche tätig sind, verdrehen Sie das sehr gerne. Sehr geehrter Herr Jean-Marie Zogg, Sie könnten ein sehr guter Klimawissenschaftler sein.

Wenn Sie sich mal ernsthaft und und seriös mit der Klimapseudowissenschaft befasst hätten, wüssten Sie, dass in den späten 80er und 90er Jahren die Klimawissenschaft eine globale Mitteltemperatur von 15.6 Grad der Öffentlichkeit bekannt gab, da wir ja angeblich 15 Grad aus dem natürlichen Treibhauseffekt haben.

Wenn Sie mal alte Artikel im Internet von angeblich seriösen Klimapseudowissenschaft, wie Printmedien "Spiegel, Tagesanzeiger, etc. nachsehen, wurden dort diese Werte von 15.6 Grad abgdruckt.

Vermutlich wissen Sie ja nicht mal, wie dieser angebliche natürliche natürliche Treibhausseffekt effektiv berrechnet wurde. Grundlage für die Berechnung ist das Stefan-Bolzmann-Gesetz (Schwarzkörperlehre) d.h. die Erde wird einem schwarzen flachen Scheibe zur Berechnung verglichen.

Mein lieber Jean-Marie Zogg, die Klimawissenschaft hat dann diesen Wert aus dem natürlichen Treibhauseffekt von 15 auf 14 Grad herunter gesetzt, als man merkte, dass die globale Mitteltemperatur der Erde trotz zusätzlichem Ausstoss von Co2 die 15 Grad aus dem natürlichen Treibhauseffekt erreicht hat.

Heute behauptet die seriöse Klimawissenschaft, dass die globale Mitteltemperatur gar nicht genau bestimmt werden kann, bzw. es gar keine Rolle spielt ob der Wert nun 14 oder 15 Grad aus dem natürlichen Treibhauseffekt ist.

Deshalb ist die Klimawissenschaft auch nicht glaubhaft...

Informieren Sie sich mal, mein herzensallerliebster Jean-Marie Zogg

Herzliche Grüsse

Ein Mann springt von einem Hochhaus…Sie wollen bestimmt wissen, von welchem Stockwerk der Mann gesprungen ist? Anhand des Stockwerkes können Sie dann die Fallhöhe bestimmen und die Folgen für den Mann abschätzen.

Kein Mensch interessiert sich für die absolute Höhe (z. B. 655.89 müM) des Absprungortes, sondern wie hoch der Fall war (z. B. 12m). Genau gleich verhält es sich mit der Temperatur. Unwichtig ist die absolute Temperatur. Ob 14,5°C oder 15,0°C ist unwichtig! Massgebend für das Klima ist die Temperaturänderung in einem bestimmten Zeitabschnitt (z. B. 1,5°C in 10 J.).

Eine mittlere globale Temperatur lässt sich nicht bestimmen, nur abschätzen. Es müssten unendlich  viele Messstellen rund um den Globus angebracht werden und in allen Höhen.

Temperaturänderung hingegen lassen sich genau bestimmen. Z. B. die Temperatur  in Zürich am Paradeplatz hat sich um 1,5 °C im Mittel von Januar zu Februar geändert. Werden viele (nicht unendlich viele) Messstellen (z. B. in Zürich, New York, Peking, etc,) angebracht, dann lässt sich die globale Temperaturerwärmung und den dazu gehörigen Trend mit hoher Genauigkeit berechnen.

Als Quelle für „Das Verwirrspiel der globalen Mitteltemperatur“ gibt Herr Stüssi eine Youtube-Adresse an. Dieser Youtube-Film ist ein Highlight der deutschen AFD-Partei. Die AFD bekämpft mit möglichst vielen faktenfreien Informationen Professor Stefan Rahmstorf. Der führende Klimatologe soll mundtot gemacht werden.

Wollen Sie wissen, was Professor Stefan Rahmstorf selbst zu den absurden Behauptungen meint, dann sollten Sie unbedingt seine Replik zum Verwirrspiel um die globale Mitteltemperatur lesen (Siehe www.spektrum.de/kolumne/verwirrspiel-um-die-globale-mitteltemperatur/1548343)?

Herr Rahmstorf meint abschliessend: Klimaskeptiker treiben mit dem Verwirrspiel mit Absolutwerten die Verwirrung noch wesentlich weiter, da sie nicht an Messwerten und Wissenschaft interessiert, sondern vor allem Gegner von Klimaschutzpolitik sind. Deshalb versuchen sie, mit einem Verwirrspiel um absolute Temperaturen das Klimaschutzziel ad absurdum zu führen.

Herr Matt
Wieder einmal haben Sie recht, wenn Sie behaupten ...."Die Klimaphysik ist äusserst komplex""... Deshalb sollten wir die Beurteilung des Klimas den Klimatologen überlassen!
Auch noch heute wird das Klima über eine Zeit die auf dem 30-jährigen Mittel beruht, ermittelt. Da hat sich nichts geändert. Ein Klimatolog wird nie ein einmaliges Ereignis als Klima beurteilen. Das machen nur Laien.
Klar ist nur: Die mittlere Temperatur ist in den letzten Jahrzehnten gestiegen, ebenfalls der CO2-Gehalt.
Das ist nicht Glauben, das ist Wissen!

Wieder einmal mehr haben Sie Unrecht, herzensallerliebster Jean-Marrie Zogg

Unser Planet hatte stets Temperaturanstiege-/anbnahmen sogenannte Warm- und Kaltzeiten.

Die Erde hatte auch NIE eine konstante globale Mitteltemperatur von 15 Grad aus dem natürlichen Treibhauseffekt, wie es uns die ach so seriöse Klimawissenschaft erzählt.

Wissen Sie, wie der natürliche wie die Berechnung des natürlichen Treibhauseffektes gerechnet wurde? Nach dem Stefan-Bolzmann-Gesetz, so dass die Erde ein schwarzer flacher Körper ist.

Die seriöse Klimawissenschaft hat uns einen natürlichen Treibhauseffekt von 15 Grad und globale und uns globale Mitteltemperaturen in den 80er Jahren von 15.6 Grad wissenschaftlich bewiesen.

Mit Einführung der Satellitentechnik und genaueren Messmethoden merkte die seriöse Klimawissenschaft, dass die globale Mitteltemperatur unter 15 Grad ist. Die Klimawissenschaft setzte darauf hin den Wert des natürlichen Treibhauseffektes auf 14 Grad.

Und was ist heute??? Wenn man noch Bücher der seriösen Klimawissenschaft von Mittelwerten von 15 Grad liest, heute kommt das Argument, dass man die globale Mitteltemperatur gar nicht bestimmen kann.

So seriös ist die Klimawissenschaft. Ist das Wissenschaft und Wissen?

Wohl kaum.

Und noch was herzensallerliebster Jean-Marie Zogg, wir hatten Kaltzeiten (Eiszeiten) mit massiv mehr und in Warmzeiten mit weniger Co2 in der Atmosphäre.

Herr Stüssi (Einzelmitglied der anti CO2-Allianz):

Auch früher war es manchmal kalt und manchmal warm, ja und?

Was jetzt neu ist ist das Tempo der Kimaänderung und die eindeutige Ursache: Anstieg der CO2-Konzentration. Für 95% der Kimatologen ist das erwiesen. Selbstverständlich darf die Einmann-Organisation anti CO2-Allianz etwas anders glauben. Zwischen Glauben und Wissen besteht eine tiefe Differenz.

Nur zur Information: Klima- und Temperaturänderung kann eine andere Ursache als CO2-Anstieg haben, z. B. ein Vulkan-Ausbruch. Auch das gab es schon. Aber aktuell ruhen die Vulkane. Also bleibt als Ursache für die Globalerwärmung der CO2-Anstieg. Und der Kausalzusammenhang ist erwiesen!

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