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Leserbrief

Wolfschutz um jeden Preis?

Daniel Favre, Schuders
28. Mai 2020, 12:00:01

Langsam ist genug beraten und geschrieben worden. Jetzt werden noch unzählige Studien folgen, Kühe werden mit Sendern ausgestattet, usw.! Meine Frage an die Beamten vom Bafu und vom Jagdinspektorat sowie an die Politiker: Habe ich nicht das Recht, meine Tiere vor dem Wolf zu schützen, und dies auch mit Gewalt? Oder können Sie mir das Gegenteil beweisen?
Das Strafgesetz steht über dem Jagdgesetz, und nach Art. 17 StGB unter dem Titel «Rechtfertigender Notstand» haben wir die Möglichkeit, einen Wolf, der sich einer Schafsherde nähert oder in der Nähe einer Siedlung oder gar zwischen den Häusern herumstreift, sofort, ohne Bewilligung und straflos abzuschiessen.
Zudem ist die Berner Konvention nur eine Konvention!
Muss der Bauer ein Massaker an seinen Tieren dulden? Meiner Meinung nach, nein!
Gerne erwarte ich eine Antwort von den Verantwortlichen.

Favre Daniel, Schafzüchter aus Schuders

Zum Artikel: Zum Artikel «Das Alppersonal schaut sorgenvoll auf den Sommer», Ausgabe vom 11.05.2020

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Es ist absurd, Wölfe in der Schweiz zu dulden, die die menschenfeindlichen "Umweltorganisationen" importiert haben. Wölfe werden zu einer grösseren Gefahr als das Corona-Grippe-Virus. Bei den Wölfen müsste der Bundesrat dringend handeln!!!
Schaut euch diesen Film von Pignu an. Da ist sehr gut erkennbar, wie belastend die Wölfe für die Bauern sind. Aber die menschenfeindlichen Organisationen freuen sich noch daran.... Schrecklich...
https://www.20min.ch/story/vier-woelfe-schlichen-um-unseren-hof-5846727…

Herr Jean-Marie Zogg. Schade! Offensichtlich gehören auch sie zu denen die immer noch den Märchenerzählern aus Bundesbern mehr glauben, als auf den gesunden Menschenverstand zu hören.
Der Wolf hätte 200 Jahre Zeit gehabt auf natürliche Weise in die Schweiz einzuwandern. Ist doch logisch, dass es diese Raubtiere nur mit Hilfe von einigen wenigen Wolfsfreunden schafften, in der Schweiz fuss zu fassen. Und ohne das Monitoring vom BAFU mit KORA wären diese Raubtiere schon längst wieder aus unserm Lebensraub verschwunden. Diese Behauptung ist also keine Verschwörungstheorie von uns Wolfsgegnern.
Herr Jean-Marie Zogg. Eines Tages werden auch sie einsehen müssen, dass Wölfe in unserm Lebensraum nichts anderes als eine Landplage sind, und eine Ausrottung unumgänglich sein wird. Das Argument bezüglich Artenvielfalt wird diese Raubtiere auch nicht vor der Ausrottung bewahren.

Favre Daniel, wenn Ihnen so viel am Schutz liegt, dann seien Sie bitte ganz für die Sender. Denn Glocken sind für die Tiere selbst eine Plagerei (ETH-Studie) und für die Menschen drumherum ebenfalls (gemäss WHO et al.), so hat ein Gericht den Glockenlärm für Anwohner in 80 Metern Entfernung als «sehr laut» bezeichnet, während ich frage, als wie laut man es demzufolge für die Kühe selbst (sie sind wie Hunde noch hellhöriger als Menschen) bezeichnen muss in 80 Millimetern Entfernung.

Wenn sie den Wolf so nahe sehen, dann können sie ihn ja vertreiben mit welchen Mitteln auch immer - einfach nicht erschiessen.
Füchse gibt es ja auch, welche nacht's Hühner holen und diese können sie auch nicht alle erschiessen. Besser ist es, die Hühner in einem Stall schützen.

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