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Leserbrief

CORONA in Schweden

Flurin von Albertini,
14. Mai 2020, 07:21:27

Das Königreich Schweden hat keinen Lockdown vorgenommen sondern nur Versammlungen ab 50 Personen verboten und besondere Massnahmen für die gefährdeten Gruppen angeordnet. Der Bürger wurde im übrigen in Ruhe gelassen und es wurde an seine Vernunft appelliert. Das hat ganz gut funktioniert.

Die Corona-Statistik sehen Sie für Schweden (Sjukdomsfall = Erkrankung / Avlidna = Todesfall) auf https://experience.arcgis.com/experience/09f821667ce64bf7be6f9f87457ed9….
Die Erkrankungen begannen im März, erreichten im April ihren Höchststand und kommen im Mai langsam zurück. Aufgeteilt in Altersgruppen (AG) treten die Erkrankungen mit AG 20-29 auf (AG 1-19 ist wenig betroffen) und Maximalwerte sehen wir in den AG 50-59 und 80-89. Die Todesfälle sind in AG 1-49 gering und signifikante Todesfälle sehen wir erst ab AG 70+.

Was lernen wir daraus? Wenn auch viele Erwachsene mit Corona infiziert worden sind, nur “Alte und Kranke” sind daran gestorben. Deshalb hat sich Schweden zuallererst um die Gefährdeten gekümmert und in der gesunden Bevölkerung eine sog. Herdenimmunität erreicht. Es gab also Alternativen zur alternativlosen Politik von Bundesbern - wacker sekundiert von den Medien, welchen weitere Subventionen versprochen worden sind.

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Entschuldigen sie Herr Albertin, aber das ist jetzt einfach nur schwachsinnig. Die Zahlen in Schweden sind um einiges höher und flauen kaum ab. Die Situation ist nicht vergleichbar mit der Schweiz. Die Hotspots weit weg. Zudem profitierten sie vom rigorsen Handeln der Nachbarländer. Wenn man das Resultat des "Schwedenmodels" mit den anderen skandinavischen Ländern vergleicht, ist das Resultat einfach nur vernichtend - im warsten Sinne des Wortes. Herr Tegnell beteuert schon seit Wochen, dass die Zahlen am sinken sind. Leider nur leere Worte um von seinem Versagen abzulenken. Die Alten wurden dem Sterben überlassen, z.T. unter unwürdigen Umständen. Ebenso leiden viele Pflegende unter Corona, da Schweden nicht in der Lage war sie angemessen zu schützen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass diese Personen lebenslänglich gezeichnet sind, da es sich immer mehr zeigt, dass auch bei überstandener Erkrankung, Organe dauerhaft beschädigt wurden. Die Wirtschaft leidet mindestens so stark wie unsere, wenn nicht sogar stärker (gemäss neusten Zahlen). Man hat also viele ältere Menschen geopfert und auch bei jüngeren gesundheitliche Schäden bewusst in Kauf genommen, ohne einen wirtschaftlichen Vorteil zu schaffen.

Fakt ist:
Schweden: Todesfälle: 3'529 auf 10.23 Mio Einwohner
Schweiz: Todesfälle: 1'589 auf 8.57 Mio Einwohner

Schweden: Regierung überlässt es den Bürgern zu handeln (Eigeninitiative)
Schweiz: Regierung handelt und rettet Leben

Fazit: Schweden hat doppelt so viele Todesfälle pro Einwohner. Wo hat es besser funktioniert?