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Leserbrief

Hamsterkäufe

Giacumin Bass,
14. März 2020, 14:41:07

Ein Forumsmitglied von mir* schreibt: Was soll das? Was ist das für ein Benehmen? Können die Medien vielleicht ein wenig auf die Bremse treten? Vielleicht reicht es ja schon, wenn nur der Fuss vom Gas genommen wird...
Eigentlich wäre für alle mehr als ausreichend vorhanden gewesen. In ein paar Monaten finden wir das Zeug auf der Müllkippe wieder. Und irgendwer hat unter Umständen ein fürchterliches Nachsehen.
Im tatsächlichen Fall einer Quarantäne übernimmt der Ausrufende die Verantwortung über diejenigen, die dadurch eingeschränkt werden. Das betrifft auch die Versorgung mit Dingen des täglichen Bedarfs.
Dann hat das Toilettenpapier halt nur noch zwei von den gewohnten vier Lagen. Aber es ist zumindest noch verfügbar! Speziell an die Hamsterkäufer: Bedenkt, dass ein Grossteil der Bevölkerung diese Misere überleben wird und dass man sich auch danach noch in die Augen sehen können muss. Teilen kann unter Umständen wichtig werden. Angesichts der Lage sollten ein paar Unannehmlichkeiten hinnehmbar sein.
Mein Kommentar dazu:
Das gab es in der jüngeren Geschichte der Schweiz noch nicht: Solche Hamsterkäufe, leergeräumte Regale. Schweizer legen Corona-Notvorräte an. Dies, obwohl Detailhändler und der Bund beruhigen, dass die Versorgungslage gesichert ist. Anstatt Hamsterkäufe zu tätigen, sollten wir uns in dieser Zeit gegenseitig helfen. Für was braucht man unglaubliche Mengen an Essen und Klopapier zuhause? Ich verstehe das nicht. Zudem gibt es Mitmenschen, die sich aus finanziellen Gründen keinen Notvorrat anlegen können. Ich glaube das Virus greift bei Manchen Leuten eher das Hirn an. Es ist einfach unglaublich wie viele Idioten es gibt, die nichts verstanden haben.
* www.uhrenwerkstattforum.de

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