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Leserbrief

Glarus will mehr günstige Wohnungen

Ueli Zweifel,
14. Januar 2020, 08:30:49

An und für sich sehr begrüssenswert. Auch Glarus brauchr mehr günstige Wohnungen. Der Standort lässt jedoch zu wünschen übrig. Auch in Glarus gibt es immer weniger Grünflächen innerhalb der Wohnzonen und dies ist nicht nur bedauerswert sondern auch im Hinblick auf die künftig steigenden Temperaturen der falsche Weg.
Das Areal der alten Kaserne müsste in diese Betrachtungen mit einbezogen werden. Ebenfalls könnten diese günstigen Wohnungen in der zukunftigen Überbauung in Ennetbühls integriert werden und würde dadurch zu einer besseren und sinnvollen Durchmischung von "reich und arm" resp."Alt und Jung" führen. Rund um dieses zu verbauende Areal befinden sich Genossenschaftswohnungen und es entsteht ein Getto, nicht unbedingt sinnvoll ist.

Zum Artikel: Südostschweiz 14.Januar 2020

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Ueli Zweifel, Sie sind gegen Gettos. Ich bin gegen Einheitsbrei schweizweit. Oder stecken Sie ein Fünf-Gänge-Menü in den Mixer und schlabbern, was unten rauskommt: «Durchmischung»?
Es gibt auch negative/ungesunde Gettos, man-made.
Was bedeutet Getto? Spezifikum, Exklusivität, in der Natur etwas rettendes: Jede Flora und Fauna hat ihre mehr oder weniger individuell benötigte Lebensgrundlage/Substrat (kann nicht überall gleich gedeihen).
Und so ist es eben auch beim Wohnen. Wenn das die Leute endlich realisieren würden, wäre viel Leid (und nebenbei: Krankenwesenkosten) erspart.
Augen- bzw. ohrenfälligstes Beispiel ist Lärm (in jeder mir bekannten Mieterumfrage zuoberst in der Negativ-Hitparade). Das lösen Sie eben NICHT mit Durchmischung im herkömmlichen Sinne, sondern mit dem Gegenteil: Fraktionierung/Melioration: Wahlmöglichkeit (hier Stille-Wohnen; dort Wohnen für Lärmenthusiasten. Beim Poschten können Sie ja auch Wählen zwischen Bioladen und MacDonalds) statt Zwang zur Mono-un-kultur (ein Kommentator nannte es Russisches Roulette, weil er wegen Lärm umzog, aber am neuen Ort war es noch lauter; er könne nicht ständig umziehen, aus Geld/Kraft-Gründen). Es muss alles seine naturgesetzliche, funktionale Ordnung haben. Deswegen haben Sie ja beispielsweise das WC nicht in der Küche.