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Leserbrief

Was ist bloss in Flims-Laax los?

Christian Markoff,
30. Dezember 2019, 21:53:52

Klar, die sonnigen Tage mit tollen Schneeverhältnissen locken sehr viele Wintersportler an und die Bergbahnen sind gefordert. Nein, sie sind überfordert! Und es drängen sich einige Fragen auf:
- Wieso muss Laax jedes Jahr ein neues App entwickeln, statt Bewährtes verbessern? Nun ist der Supergau eingetreten, tagelang kann man keine Onlinetickets kaufen.
- Wieso wird der Ticketschalter nicht noch früher geöffnet, wenn keine Online-Tickets gekauft werden können? Um 7.30 Uhr wartet schon eine lange Schlange vor der Türe, doch die Mitarbeiter der Kasse bereiten sich in aller Seelenruhe vor und öffnen keine Minute früher als 7.45 Uhr. Die Schlange reisst nicht mehr ab und erreicht schwindelerregende Längen.
- Wieso müssen alle Gäste den vollen Preis von CHF 89.- für eine Tageskarte bezahlen, wenn die Tickets online günstiger wären? Es ist ja nicht die Schuld der Gäste, dass die IT'ler der WAG nicht fähig sind.
- Wieso sind die Mitarbeiter(innen) an der Kasse derart schlecht geschult, dass es nicht möglich ist, einen Wertgutschein einzulösen?
- Wieso treten in der Weissen Arena so viele technische Defekte auf? Heute 30.11.19 waren es gleich drei Lifte, die längere Zeit nich liefen, gestern einer. In keinem anderen Skigebiet beobachte ich so viele Pannen.
- Wieso sind nach wie vor so viele Pisten geschlossen? Klar, es hat nicht massig Schnee, aber die Anschlussfrage ist, wieso hat es Laax in all den Jahren nicht geschafft, eine umfassende Beschneiungsanlage aufzubauen, sondern vertraut immer noch auf den oft knappen Naturschnee?
Und letztlich frage ich mich, wieso sich Laax ein Premium-Skigebiet nennt und zahlreiche Preise erhält, wenn so vieles mehr als nur mangelhaft ist und die Konkurrenz die Nase weit vorne hat...

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Christian Markoff, Ihr Leserbrief sagt wohl etwa dasselbe wie der Leserbrief:
https://www.suedostschweiz.ch/leserbriefe/2019-12-29/spengler-cup
und das, was ich punkto Zauberwald-Lenzerheide und Humorfestival-Bären-Arosa etc. in GR feststelle:
1) Ich glaube, das Volk ist mit dem heutigen "Brot und Spiele" selbst nicht glücklich; macht mit, weil man keine Alternativen sieht in der Langeweile.
2) Die Massen werden via Mobilitätshype in Marsch gesetzt, vor Ort mit einer Art "Churer Fest" beschäftigungstherapiert und wo immer möglich zum teuren Bettenwärmen dabehalten, bevor sich der gelderleicherte Schwarm mit rauchenden Motoren wieder in die Karawane für ferne Ziele verauspufft.
Dass GR-Touristiker wie Wyrsch seit Jahren die Touristenschwärme sogar aus Arabien/China forcieren… was sagt der Umweltschutz dazu?
Siehe meine Kommentare:
https://www.suedostschweiz.ch/tourismus/2019-12-30/eroberung-der-neuen-…
SO 30.12.2019: Die GRÜNENpolitikerin Greta (!) Gysin (TI): «Wir müssen die Kosten solcher Investments internalisieren.», sagte sie dem Tages-Anzeiger. «Es ist heute viel zu günstig, in dreckige Geschäfte zu investieren, weil die Allgemeinheit die Kosten trägt.»